Mehr Umsatz für das eigene Restaurant – welcher Gastronom möchte das nicht? Für die Umsatzsteigerung in der Gastronomie gibt es viele Maßnahmen: von der Gästegewinnung über die Erhöhung des Durchschnittsbons bis hin zur Preisstrategie. Wir geben die 7 besten Tipps weiter, um deinen Umsatz in der Gastronomie nachhaltig zu erhöhen.
Ein Beitrag von Max Falkenstern, 2026 vollständig aktualisiert
Mehr Umsatz in der Gastronomie – 7 Tipps für mehr Erfolg

Die Steigerung von Umsätzen ist in jeder Branche ein zentrales Thema, insbesondere aber in der Gastronomie. Viele Restaurants haben mit schwankender Auslastung zu kämpfen. Während in den warmen Sommermonaten und zur festlichen Weihnachtszeit der „Rubel rollt“, sind die Tische in Randmonaten vergleichsweise schlecht besetzt. Doch um wirtschaftlich zu überleben, müssen Gastronomen einen konstanten Cashflow realisieren.
Dir bleiben im Prinzip drei Möglichkeiten, den Umsatz in der Gastronomie nachhaltig zu steigern:
- Anzahl der Gäste steigern: Mehr Neukunden beleben das Restaurantgeschäft. Reservierungen machen’s planbar.
- Den Durchschnittsbon erhöhen: Dafür sorgen, dass jeder Gast in deinem Lokal mehr ausgibt, etwa über gezielte Empfehlungen.
- Preise strategisch erhöhen: Die Margen pro Gericht müssen stimmen, um das laufende Geschäft zu stabilisieren.
Im Zusammenspiel entfalten alle drei oben genannten Maßnahmen die größte Hebelwirkung beim Restaurantumsatz. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Eine höhere Schlagzahl an Gästen in deinem Café bringt wenig, wenn durch die Preisgestaltung nichts für dich und das Team übrig bleibt.
Deshalb haben wir nachfolgend 7 praxisnahe Tipps für dich, die Gastronomien helfen sollen, sich krisensicher aufzustellen.
Tipp 1: Umsatzsteigerung durch gezielte Gästegewinnung

Mehr Gäste bedeuten im Regelfall mehr Umsatz. Damit diese Rechnung aufgeht, dürfen deine Kosten für die Kundenakquise nicht deine Marge auffressen. Während klassische Werbeinstrumente wie Flyer und Zeitungsanzeigen meist einen hohen Streuverlust aufweisen, bietet digitale Gästegewinnung den kürzesten Weg zu vollen Tischen.
Das Zauberwort heißt Online-Marketing. Keine Angst, du musst nicht gleich Werbeanzeigen auf Google, Facebook oder Instagram schalten (auch wenn die Auslastungsengpässe kurzfristig überbrücken können). Viele Maßnahmen sind vergleichsweise niedrigschwellig angelegt, kosten Restaurantbetreiber keinen Cent (abgesehen von Zeit) und bringen nachweislich zusätzliche Gäste, solange dein Restaurantkonzept ansprechend ist.
So steigerst du die Gästezahl effizient:
- Deine digitale Eingangstür ist Google: Die meisten Gäste starten ihre Suche nach interessanten Restaurants mit einer Google-Suche oder Google Maps. Wenn du dein Restaurant auf Google einträgst, dein Profil mit unseren Expertentipps und den begehrten „Tisch reservieren“-Button optimierst, schaffst du mehr Aufmerksamkeit. Im Ergebnis sind das bis zu 30 % Reservierungen!
- Webseite als Verkaufsmotor: Eine moderne Restaurant-Webseite macht nicht nur Appetit auf den Besuch, sie zahlt aktiv in die Gästegewinnung und damit in deinen Umsatz ein. Voraussetzung dafür sind ein eingebundenes Reservierungstool und eine digitale Speisekarte, über die Webseiten-Besucher direkt einen Tisch buchen bzw. online Wunschgerichte bestellen können.
- Nachfrage wecken durch Social Media: Facebook und Instagram sind für Gastronomen unverzichtbar, um Lust auf den Restaurantbesuch zu machen. Versuche, auf Social Media nicht als klassischen Vertriebskanal zu denken („Bitte reserviert jetzt einen Tisch“), sondern lenke den Fokus mit Bild und Text auf die eigentlichen Restauranterlebnisse.
- Lokale Suchmaschinenoptimierung: Listungen in relevanten Branchenverzeichnissen schaffen Relevanz für dein Lokal. Viele Städte, Kommunen und Touristenportale empfehlen auf ihren Internetpräsenzen Restaurants in der Umgebung. Hier muss dein Lokal unbedingt mit aktuellen Daten, Link zur Webseite und Öffnungszeiten stehen!
Alle zusammengenommen stellen sicher, dass du online eine signifikante Reichweite aufbaust. Durch eine höhere Sichtbarkeit setzt du dich gegenüber deinen regionalen Mitbewerbern ab, gewinnst automatisch neue Gäste und steigerst letztendlich deinen Umsatz.
Tipp 2: Mehr Umsatz pro Gast: So erhöhst du den Durchschnittsbon
Wenn deine Gastronomie soweit bereits gut besucht ist, liegt der größte Hebel im wirtschaftlichen Erfolg am Tisch. Dein Ziel muss lauten: Den Umsatz pro Sitzplatz im Restaurant durch strategischen Verkauf zu maximieren.
Um den Durchschnittsbon pro Kopf zu steigern, musst du deinen Service einbinden. Das funktioniert nicht über Teller abräumen, sondern durch aktive Empfehlungen deines Teams. Gute Servicekräfte erkundigen sich über suggestive Fragen nach Gastbedürfnissen und schlagen daran angeknüpfte Angebote vor.
Service-Anlässe für höheren Umsatz pro Tisch:
- Der Aperitif-Moment: Sobald deine Gäste ihre Sitzplätze eingenommen haben, ist die Bereitschaft für Getränke am höchsten. Anstatt offener Fragen („Was darf’s denn zu trinken sein?“) sollte der Service konkrete Vorschläge für Drinks unterbreiten, immer inklusive alkoholfreier Alternative. Spritz-Getränke und hausgemachte Limonaden mit hoher Marge verbessern den Durchschnittsbon deutlich.
- Das Dessert und der Espresso: Statistisch gesehen bestellt jeder Tisch mindestens eine Nachspeise, wenn der Service aktiv danach fragt. Um den Umsatz in deiner Gastronomie zu steigern, sollte dein Team auch hier vom Vagen zum Konkreten übergehen. Das heißt, lieber dem Gast den hausgemachten Schokokuchen schmackhaft machen, statt einfach nur ein x-beliebiges Dessert.
- Zusatzverkäufe über Upselling und Cross-Selling: Sofern bei der Speisekartengestaltung bereits berücksichtigt, sollten Servicekräfte etwa passende Beilagen, Soßen oder Weine vorschlagen. Entsprechende Zusatzverkäufe erhöhen den Pro-Kopf-Umsatz am Tisch weiter.
Der wirtschaftliche Erfolg der umsatzsteigernden Servicemaßnahmen für Restaurants lässt sich klar beziffern:
Schon eine Steigerung deines Durchschnittsbons um 2,50 € pro Gast generiert bei 80 Gästen am Abend einen Zusatzumsatz von über 6000 € jeden Monat. Solche Summen eröffnen Spielräume für Investitionen ins Personal, Kücheneinrichtung, Marketing und mehr.
Dein Aufwand hierfür ist hingegen überschaubar.
Tipp 3: Preiserhöhung als umsatzsteigernde Maßnahme
Eine Preiserhöhung ist prinzipiell der direkte Weg, um den Umsatz in der Gastronomie zu steigern. Viele Gastronomen haben jedoch Sorge, mit einer Erhöhung der Preise viele Gäste an die Konkurrenz zu verlieren. Unberechtigt ist diese Angst, vor allem in preissensiblen Lagen mit vielen Mitbewerbern. Auch kämpfen viele Betreiber allgemein mit sinkender Nachfrage, ausgelöst durch Inflation und stagierende ökonomische Entwicklung.
Zur Wahrheit gehört auch:
Für die meisten Restaurants ist eine Preisanpassung unumgänglich, wenn sie auf eine gesunde Umsatzrendite kommen wollen. Energie-, Lebensmittel- und Personalkosten haben sich massiv verteuert. Wer nicht oder zu spät reagiert, schlittert trotz guter Absichten schnell in finanzielle Schieflage.
Worauf du bei Preisanpassungen achten solltest:
- Datengestützte Kalkulation statt Bauchgefühl: In die Speisekarten der Wettbewerber spicken und einfach Preise kopieren – das ist eine Methode von vorgestern. Eine saubere Preiskalkulation, die sich an deinen tatsächlichen Kosten orientiert, ist essenziell. Du musst wissen, welche Gerichte deinen Umsatz fördern, und welche deine Marge schmälern. Die Speisekartendiagnose ist dein erster Anlaufpunkt.
- Strategische Mischkalkulation: Vermeide Preisanpassungen bei sogenannten Ankerprodukten (vor allem Getränke, aber auch Klassiker wie Schnitzel), wo Gäste Preise leichter im Kopf vergleichen können. Bepreise stattdessen kulinarische Eigenkreationen höher, die dein Konzept unterstreichen. Achtung vor Bumerang: Bei Qualität und Präsentation darfst du hier dann keine Kompromisse eingehen!
- Optimierung der Portionsgrößen: Eine bewährte Methode der selektiven Preisanpassung in der Gastronomie kann über die Portionsgrößen erfolgen. Das sollte nur unter Augenmaß geschehen, etwa bei hohen Tellerrückläufen oder wenn Gästerezensionen konkrete Anhaltspunkte dafür liefern, dass die Portionen üppig ausfallen. Im Endeffekt senkst du den Wareneinsatz pro Gast und minimierst Food Waste – wichtig für Nachhaltigkeit!
- Psychologische Preisschwellen beachten: Wenn der Schnitzelpreis „über Nacht“ von 18,50 € auf 20,50 € steigt, fällt die Anpassung eher auf, als wenn du auf die Speisekarte 19,90 € schreibst.
Tipp 4: Veranstaltungen: Umsatzmagnet für deine Gastronomie

In Zeiten, in denen alles teurer wird, suchen Menschen mehr denn je das Besondere. Events können für Restaurants ein echter Umsatzmagnet sein. Vorausgesetzt, sie passen zum Konzept und sind vor dem Hintergrund der personell angespannten Situation in der Gastro reproduzierbar.
Seltene Großveranstaltungen wie der Super Bowl und die Fußballweltmeisterschaft erzeugen zwar große Stimmung, stützen deinen Umsatz aber nicht nachhaltig.
Für die Gastronomie empfehlen sich besser kleinere, aber dafür deutlich planbare Veranstaltungen. Dein kulinarisches Angebot kann hierfür den passenden Rahmen schaffen.
- Themenabende: Nutze die Berichte, um rückblickend auslastungsschwache Tage zu identifizieren und passende Gegenangebote zu entwickeln. Das kann ein exklusives Live-Cooking-Event direkt im Gastraum sein (beim Spanier etwa eine riesige Paella) oder Wein-Tastings, ein Kochkurs – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.
- Saisonale Highlights nutzen: Valentinstag, Spargelzeit, Wild im Herbst, Gänseessen an Weihnachten – das sind für Gäste willkommene Anlässe für einen Restaurantbesuch. Du könntest aber auch selbst einen Anlass kreieren, der zu deinen Zielgruppen passt – etwa ein After-Work-Beer-Evening mit Fassbieren zum Vorteilspreis während der frühen Abendstunden.
- Ticketing-Systeme und Anzahlungen für Planbarkeit: Um dich gegen etwaige Ausfälle (Stichwort: No-Shows) abzusichern, kannst du etwa Reservierungen nur gegen Anzahlung bzw. eine Ausfallgebühr annehmen. Auch digitale Ticketverkäufe sind schnell und leicht eingerichtet.
Entscheidend für den Erfolg der Events in deiner Gastro ist die richtige Kommunikation. Marketing ist alles. Plane eine entsprechende Vorlaufzeit, idealerweise einige Wochen vor Veranstaltungsbeginn.
Nutze alle dir zur Verfügung stehenden Kanäle, um die Events zu bewerben – offline wie online! Das können Aufsteller im Restaurant sein, ein Aushang bei der Speisekarte, aber auch Beiträge im Restaurant-Blog, Posts und Storys auf Instagram und Online-Anzeigen via Google Ads. Der Eventcharakter deiner Gastronomie muss sich schließlich erst einmal herumsprechen!
Tipp 5: Aus Gästen treue Stammgäste machen: Strategien zur Kundenbindung
Eine goldene betriebswirtschaftliche Regel lautet: Es kostet 6 bis 7 Mal mehr, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden Gast zu halten. In wettbewerbsintensiven Branchen wie der Gastronomie wiegt diese Rechnung noch schwerer. Wer seinen Umsatz in der Gastronomie steigern will, muss daher in Kundenbindung investieren und damit die Fluktuationsrisiken entschärfen.
Praxisnahe Strategien für Kundenbindung in der Gastronomie:
- Personalisierung durch Gastdaten: Dein digitales Reservierungssystem ist hier Gold wert, weil hier alle relevanten Informationen zu deinen Gästen zusammenlaufen. Wenn dein Service wiederkommende Gäste identifizieren kann und ihre Wünsche sowie etwaige Unverträglichkeiten kennt, ist individueller Service mit „Wow-Effekt“ möglich. Dieses Gefühl der Wertschätzung ist unbezahlbar für deine Umsatzrendite.
- Exklusivität statt Rabattschlachten: Warum sich in langwierige Preiskämpfe mit Konkurrenten begeben, wenn du Stammgäste mit exklusiven Angeboten umwerben kannst? Mit einer spezialisierten E-Mail-Marketing-Software kannst du etwa gezielt Frühstücksgäste mit deinem neuen Brunch targetieren. So reduzierst du Streuverluste und füllst Tische, übrigens 100 % datenschutzkonform.
- Feedback-Schleifen nutzen: Automatisierte Feedback-E-Mails nach dem Besuch zeigen, dass du die Meinungen deiner Gäste wertschätzt. Wenn sie sich gehört fühlen, steigert es das Vertrauen und damit die Chance auf einen baldigen Wiederbesuch.
Digitale Lösungen wie oben skizziert können deine Kundenbindung befeuern, doch am Ende zählen die Menschen dahinter. Dein Team und du müssen Gastfreundschaft vor Ort erlebbar machen – und das möglichst zu jeder Zeit.
Tipp 6: Effizienz durch Digitalisierung: mehr Zeit für den Gast

Die Digitalisierung deiner Gastronomie ist nicht einfach nur ein Schlagwort. Sie ist in Zeiten von steigenden Preisen und chronischem Personalmangel alternativlos für die Umsatzsteigerung.
Viele Systeme halten Gastronomen durch Automatisierung von Aufgaben wie der Reservierungsverwaltung den Rücken frei, um Gästen ein besseres Restauranterlebnis vor Ort bieten zu können. Denn je Minute, die du und dein Service nicht mit administrativen Fleißjobs verbringen, schafft Spielräume, den Umsatz in deiner Gastronomie nachhaltig zu steigern!
Nur einige Beispiele:
- Automatisierte Reservierungsprozesse: Ein digitales Reservierungsbuch entlastet dein Team spürbar, weil es Aufwände für telefonische Reservierungsanfragen massiv nach unten schraubt. Servicekräfte können sich so stärker auf aktive Verkaufsempfehlungen fokussieren und somit den Umsatz pro Tisch erhöhen.
- Restaurant-Marketing durch smarte Tools: Wer zum Beispiel automatisiert positive Google-Bewertungen für sein Lokal generiert, baut seinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz aus.
- Umsichtige Tischplatzierung: Mit einem grafischen Tischplan kann dein Service zuvor nicht erkannte Auslastungslücken schließen, insbesondere zu Stoßzeiten. Bereits eine Steigerung der Platzeffizienz von nur 10 % hebt den Umsatz pro Sitzplatz deutlich an.
- Profitable Zusatzgeschäfte: Take-away und Lieferdienste boomen. Mit einem digitalen Bestellsystem für die Gastronomie kannst du darauf eingehen – und zwar ohne überhöhte Margen bei Plattformen zahlen zu müssen!
Tipp 7: Gutscheine – der unterschätzte Umsatzhebel mit null Risiko

Noch immer lassen viele etablierte Restaurants die Möglichkeit aus, digital Gutscheine zu verkaufen. Damit sind sie mehr als nur eine nette Geschenkidee: Wertgutscheine bringen neue Gäste und sichern Liquidität – ganz ohne Risiko.
- Sofortiger Umsatz: Du generierst Cashflow für eine Leistung, die du erst in der Zukunft erbringen musst. Manchmal sogar nicht einmal das, weil viele Wertgutscheine (schätzungsweise zwischen 10 und 15 %) ungenutzt verfallen. Das Geld aber bleibt auf deinem Konto.
- Neukundengewinnung ohne Marketingkosten: Ein Gutschein ist eine persönliche Empfehlung. Stammgäste bringen dir gewissermaßen neue Gäste vorbei – und zahlen auch noch dafür. Mit Gutscheinen hast du also kostenlose Werbung.
- Weniger No-Shows: Gäste mit einer Reservierung und einem Gutschein werden ihren Restaurantbesuch mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit wahrnehmen als jene ohne. Weniger Ausfälle machen Umsatzsteigerungen möglich.
Damit die Rechnung für deine Gastronomie aufgeht, musst du es Gästen so leicht wie möglich machen, Gutscheine zu erwerben. Vor diesem Hintergrund hat sich ein digitales Gutscheinsystem bewährt. Der Beschenkte erhält den Gutschein direkt nach der Bestellung als PDF. Das digitale Format macht sie perfekt als Last-Minute-Geschenk.
Der Faktor Mensch: Mitarbeitermotivation als Umsatztreiber

Marketing, Digitalisierung und Preiskalkulation sind wichtige Bausteine zur Umsatzsteigerung. Häufig unter den Tisch fällt aber ein anderes, nicht minder relevantes Thema: die Menschen im Restaurant.
Deine Mitarbeitenden sind das Herz und die Seele deines Betriebs. „Jedes Unternehmen ist nur so gut wie die Menschen, die darin arbeiten„, ist keine abgedroschene Floskel. Ein motiviertes Team verkauft glaubwürdiger, was wiederum Einfluss auf die Gästezufriedenheit hat. So steigerst du den Umsatz in deiner Gastronomie.
Sind Küche und Service hingegen dauerhaft gestresst, wirkt sich das negativ aufs Restauranterlebnis aus. Jede Investition in deine Beschäftigten ist damit perspektivisch eine Investition in deine Umsatzrendite.
Folgende Maßnahmen wirken direkt auf die Mitarbeitermotivation:
- Überdurchschnittliche Entlohnung: Nur wenn sich die Arbeit am Ende auch monetär lohnt, kann überhaupt Motivation entstehen. Der Mindestlohn und etwas Trinkgeld alleine werden es auf Dauer nicht richten.
- Wertschätzender Umgang und gelebte Lobkultur: Ein regelmäßiges „Danke“ nach einer anstrengenden Schicht sollte selbstverständlich sein. Wer Gästen besonders viele Empfehlungen verkauft, darf ruhig auf ein Podest gestellt werden. Belohnungen und Lob (wenn es aufrichtig ist) festigen gewünschtes Verhalten.
- Digitalisierung schafft Entlastung: Wo moderne Technik redundante Aufgaben übernimmt und Laufwege reduziert, entsteht Platz für echtes Gastgebertun. Mobile Kassensysteme, eine digitale Reservierungssoftware und andere Tools entlasten das Personal nachhaltig.
- Flexible Arbeitszeitmodelle: Homeoffice in der Gastro ist undenkbar, das ist klar. Aber verlässliche Dienstpläne und turnusmäßige freie Wochenenden wären ein guter Ausgangspunkt.
- Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen: Trainings machen Küche und Service effizienter, das wirkt sich langfristig in Umsatzsteigerungen bemerkbar. Persönliche Weiterentwicklungen machen den Job in der Gastro attraktiver, deine Mitarbeiterfluktuation sinkt.
- Benefits und Team-Events: Kostenfreie Verpflegung und gemeinsame Ausflüge stärken den Zusammenhalt untereinander.
Die Umsetzung der oben genannten Punkte setzt natürlich eine gewisse Investitionsbereitschaft voraus, erscheint vor dem Hintergrund der verschärften Personalsituation in der Gastronomie aber geradezu alternativlos.
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Fazit – Umsatzsteigerung leicht gemacht
Um den Umsatz in deinem Restaurant zu steigern, kannst du auf vielfältige Mittel zurückgreifen. Eine Möglichkeit besteht darin, die durchschnittliche Anzahl seiner Gäste zu erhöhen, indem man die Werbemaßnahmen erhöht. Nutze hierfür alle dir zur Verfügung stehenden Kanäle.
Weitere Mittel zur Umsatzsteigerung sind Preiserhöhungen und der Weg darüber, den Umsatz pro Tisch zu maximieren. Für letzteres ist ein geschultes Servicepersonal unverzichtbar. Nur wer aktiv verkauft, kann auch Mehrumsatz generieren.
Allgemein wird die Kundenbindung in der Gastronomie oft vernachlässigt. Zufriedene Gäste, die gerne und häufig wiederkehren, haben meist eine höhere Zahlungsbereitschaft als die Laufkundschaft.
Digitalisierungs-Tools für die Gastro können u.a. deine Geschäftsprozesse entschlacken sowie helfen, online mehr Gäste zu erreichen. Um alle umsatzsteigernden Maßnahmen auszuschöpfen, sollte die Mitarbeiterzufriedenheit eine hohe Priorität einnehmen. Es ist die Summe aller Maßnahmen, die dazu beiträgt, deinen Erfolg langfristig zu sichern.
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