Weshalb Gastronomen noch heute einen Restaurant Blog starten sollten

Chips - Digitales aus der Gastronomie

Eine kurze Begrüßung, attraktive Fotos, die Speisekarte und der Hinweis auf die Kontakt- und Reservierungsmöglichkeiten zählen zum Standardrepertoire einer guten Restaurant-Webseite. Ein Blog ist hingegen eher die Ausnahme. Zu Unrecht! Ein direkt an deine Homepage angebundener Restaurant-Blog schafft fantastische Möglichkeiten, neue Gäste anzusprechen und an dein Lokal zu binden! Wir zeigen dir, wie! 

Ein Beitrag von Max Falkenstern

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Blog?

Über den Begriff “Blog” bist du zweifellos schon mal gestolpert. Online-Journal, Tagebuch oder auch Webchronik stellen Versuche dar, die Funktion eines Blogs ins Deutsche zu übersetzen. Falls du dir gerade hippe Leute vor der Tastatur vorstellst, die Beiträge über Gott und die Welt ins Internet prusten – ja, die gibt es sicher auch. 

Aber eben nicht nur: Ein Blog betreiben längst auch Unternehmen (wir schließlich auch!), kleine wie auch große börsennotierte Konzerne. 

Und das hat seinen Grund: 

  • Mit einem Blog verschaffst du dir Gehör und damit online Sichtbarkeit. 
  • Um von potenziellen Interessenten (deinen Gäste) im Internet gefunden zu werden und diese Nutzer an dein Restaurant zu binden, braucht es hochwertige Inhalte (“Content”).
  • Hochwertige Inhalte bieten deiner Zielgruppe einen Mehrwert, beantworten etwa Fragen deiner Gäste, stillen Bedürfnisse und tragen zur Markenbildung bei. 

Blogs schaffen durch ihre Struktur, die das Erstellen und Teilen deiner Inhalte über die eigene Webseite einfach macht, eine wichtige Grundlage für die Steigerung deiner Online-Sichtbarkeit! 

Wie erstelle ich einen Blog für meine Webseite?

Einige Anbieter von Content-Management-Systemen wie zum Beispiel Squarespace und Jimdo bieten Blog-Systeme als Erweiterung zur Homepage an. 

Marktführer WordPress ist sogar ursprünglich als Software für Webblogs gestartet, entsprechende Funktionen sind mit der Installation integriert. Der Umfang lässt sich mit Vorlagen und Erweiterungen dann sogar noch signifikant erhöhen. 

Eine professionelle Restaurant-Webseite, auf Wunsch nachträglich um einen Blog ergänzt, erhältst du preiswert und schnell über resmio. 

Welchen Vorteil hat ein Blog für dich als Gastronom?

Einen entscheidenden Vorteil eines Blogs mit relevanten Inhalten für deine Gäste haben wir anfangs bereits vorweggenommen: eine höhere Online-Sichtbarkeit – und damit das Potenzial, mehr Gäste zu erreichen. 

Was das heißt, lässt sich sogar vielleicht anhand der Webseite deines eigenen Restaurants veranschaulichen: Einmal online gestellt, bleibt diese von der Aktualisierung der Speisekarte einmal abgesehen (und unserer Erfahrung nach sogar manchmal nicht einmal das) in der Regel über Wochen, Monate, manchmal Jahre inhaltlich unangetastet. 

Texte, Bilder, Links, Videos… Inhalte, die du irgendwann hochgeladen hast und die dein Lokal vielleicht auch noch weitgehend widerspiegeln. 

Warum also überhaupt noch groß etwas verändern?  

Mit relevanten Inhalten in deinem Restaurant Blog (wie z.B. Rezepten) kannst du potenzielle Gäste erreichen, die dein Restaurant noch nicht kennen. Gleichzeitig tragen aktuelle Neuigkeiten und Angebote für deine Kunden zur Markenbindung bei.

Ganz einfach: Weil Google frischen, hochwertigen Content liebt! Und Google regelmäßig gepflegte Webseiten im Suchmaschinenranking i.R. gegenüber denen mit ausschließlich statischen Inhalten vorzieht. 

Ein Grund hierfür liegt in dem zugrunde liegenden Algorithmus, der darauf basiert, dass Nutzer für ihre gestellte Suchanfrage aktuelle Informationen erwarten. Das mag nicht auf alle Themen gleichermaßen zutreffen. Rezepte sind bspw. im Gegensatz zu befristeten Angebote für ein romantisches Dinner am Valentinstag 2022 zeitlos. Aber die Idee dahinter sollte jetzt hoffentlich klarer sein. Zeitnah mit einem Blog zu starten, kann sich deshalb auszahlen. Zumal vieler deiner Mitbewerber das Thema womöglich noch gar nicht auf dem Schirm haben. So kannst du dir mit ersten Beiträgen einen Vorsprung erarbeiten!

Mit relevanten Blog-Inhalten zur Kundenbindung beitragen

Natürlich besteht das Ziel nicht nur darin, neue Gäste für den Besuch deiner Bar, deines Cafés oder Restaurants zu gewinnen. Stammgäste sind das Salz in der Suppe und sind unabdingbar für nachhaltigen Erfolg. Die Qualität von Speisen und Service bleiben in diesem Zusammenhang wichtige Faktoren, aber nicht die einzigen. 

Du musst auch in der Lage sein, deine zufriedenen Gäste zu reaktivieren. 

Wo aber liegt der Mehrwert im Besuch einer Webseite, in der es abgesehen von bereits bekannten Restaurantangaben nichts zu entdecken gibt? Wo du auf kein konkretes Angebot mit Sofortbuchungsoption verweisen kannst, wenn du mal einen E-Mail-Newsletter an deine Stammgäste verschickst oder einen Beitrag über Social Media teilst?    

Mit einem Blog auf deiner Restaurant-Webseite kannst du deinen Gästen einen entscheidenden Mehrwert bieten. Einen Mehrwert, der über die sonst üblichen Kurzmitteilungen wie z.B. der aktuell gesetzlich geltenden Corona-Zugangsregeln oder Sonderöffnungszeiten weit hinausgeht. 

Content-Inspirationen mitsamt einiger Beispiele stellen wir dir noch gleich in diesem Beitrag vor. Merken solltest du dir nur, dass das Erstellen und Teilen von Inhalten auf deinem Blog mehr darstellt, als nur mal eben “Google zu bespaßen”. Mit relevanten, kreativen “Content Pieces”, wie es im Marketingjargon heißt, zahlst du direkt in die Kundenbindung ein.

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Erfolge bei der Content-Arbeit sind nicht über Nacht zu erwarten. Nicht ohne Grund wird diese weniger mit einem kurzen Sprint als vielmehr einem Marathonlauf verglichen.

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Facebook / Instagram – Ersatz oder Ergänzung zum Blog?

“Ich bin auf Facebook und Instagram aktiv, warum da überhaupt noch ein Blog auf meiner Webseite?”

Dass Social Media als Werbe- und Kommunikationskanal unverzichtbar ist, haben die vielen Gastronomen erkannt. Die meisten Restaurants informieren ihre Gäste mit auf Facebook und Instagram inzwischen ganz selbstverständlich über veränderte Öffnungszeiten, die neue Menükarten, den bevorstehenden Spare-Ribs-Abend mit Vorreservierungsoption. 

Viele bunte Bildchen, jede Menge Bewegung. Die Aktualisierung der eigenen Webseite steht hingegen für viele meist hinten an. 

Dabei sollte dem Internetauftritt zumindest eine ebenbürtige Rolle zuteil werden. 

So einfach und bequem Facebook und Instagram das Teilen von Inhalten mit Interessenten ermöglichen, ergeben sich durch die Nutzung durch teils unscheinbar vorkommende Fallstricke: 

  • Facebook und Co. schreiben Art und Form von Inhalten teilweise vor, auf der Webseite deines Restaurants bist du dein eigener Hausherr. Dein Blog schlägt dabei die Brücke zum eigenen Angebot. 
  • Hoher Mitbewerberdruck, weil viele Lokale zwischen all Beiträgen von Bekannten, Influencern und anderen Unternehmen um die begrenzte Aufmerksamkeit buhlen. Beim Besuch deines Blogs liegt das Nutzerinteresse hingegen voll bei dir. 
  • Die sogenannte organische Reichweite von Beiträgen ist limitiert. Viele potenzielle Interessenten lassen sich fast ausschließlich über kostenpflichtig beworbene Beiträge erreichen.

Um unabhängig zu bleiben, muss die eigene Webseite folglich Dreh- und Angelpunkt aller Online-Marketingaktivitäten sein. Der Blog unterstützt dich dabei.

Lerne Social Media als verlängerten Arm zu verstehen, der dich dabei unterstützt, dein gastronomisches Angebot in die Weite hinauszutragen. 

Appetit wecken: Über Facebook und Instagram ziehst du das Gäste mit attraktiven Inhalten wie einem Rezept in deinen Restaurant Blog.

Idealerweise entstehen so Synergien zwischen beiden Kanälen. Eine Bar könnte etwa ein im Blog veröffentlichtes Rezept für einen nachgefragten Lieblingscocktail der Gäste auf Facebook teilen. Durch Interaktionen wie das Liken und Sharen des Posts erreicht das Rezept auch entferntere Bekannte und Freunde deiner Gäste. Sie werden auf dein Lokal aufmerksam und deine Bar womöglich besuchen.

Content-Ideen für dein Restaurant Blog

Klassiker: Neuigkeiten aus dem Restaurant

Was gibt’s Neues in meinem Lieblingsrestaurant? Durch eine entsprechende Blog-Rubrik auf deiner Webseite ist diese häufig gestellte Frage schnell beantwortet. 

Vor allem vor dem Hintergrund sich stetig verändernder Corona-Schutzmaßnahmen sind laufend aktualisierte Updates praktisch. Wenn Gäste an die Informationen über deinen Blog kommen, spart das am Ende auch Zeit für die Beantwortung von Telefonanfragen. 

Potenzielle Themen sind:

  • Änderungen der Zugangs- und Hygieneregeln während der Pandemie
  • Änderungen der Öffnungszeiten / bevorstehende Sonderöffnungszeiten (z.B. an Feiertagen oder Betriebsferien)
  • Neue Angebote für Gäste, z.B. ein Außer-Haus-Service über ein Online-Bestellsystem
  • Hinweis über bevorstehende Veranstaltungen, idealerweise mit direkter Reservierungsoption
  • Relevante Auszeichnungen und Zertifizierungen
  • Ausschreibungen von vakanten Jobs / Stellenangeboten im Restaurant
Beispiel für ein über Blog beworbenes Angebot
Die Highlights aus der Küche: Mit einem Blog-Beitrag schaffst du den Rahmen für eine optimale Verkaufspräsentation auf der eigenen Webseite. Auch bevorstehende Veranstaltungen oder eigene Angebote wie ein Takeaway-Service oder Firmenessen lassen sich so bewerben.

Zeitlos: Der freundliche Gruß aus der Küche

Das PDF-Dokument der Speisekarte zu ersetzen und dann darauf zu vertrauen, dass die Gäste einem das Lokal einrennen, ist schon ein wenig blauäugig. 

Du solltest dein gastronomisches Angebot deinen (Stamm-) Gästen auch aktiv verkaufen! Wie das gelingen könnte, zeigt das Hotelrestaurant Jägerhaus in einem Blog-Highlight zum Thema Wildspezialitäten. 

  • Nebst passender Geschichte über das Wildschweinessen wird die regionale Herkunft der Produkte, konkrete Lieferanten, Komponenten der Gerichte und deren Geschmack erörtert. 
  • Eine passende Weinempfehlung gibt’s von dem Küchenteam obendrauf. Es fehlt nur noch eine direkte Reservierungsoption. 
  • Unterm Strich aber eine wunderbar bodenständige, fachkundige und sympathische Präsentation – welcher Gast würde da nicht schwach werden?

Deine Expertise zur Schau stellen

Im Service und deiner Küche arbeiten echte Champions, die deine Gäste rundum verwöhnen. Warum also nicht das Know-how auch auf der Webseite abbilden?  

Als Steak- oder BBQ-House könntest du das Geheimnis eines perfekt gegrillten Steaks ergründen, wie es bei dir üblicherweise serviert wird. 

  • Von der Auswahl der Produkte über die Zubereitung bis hin zum Anrichten auf dem Teller, inklusive Tipps für Gäste zum Nachmachen. 
  • Du könntest über deine digitale Speisekarte zusätzliche entsprechende Sets oder selbstgemachte Dips und Marinaden verkaufen.
  • Wem das Nachkochen zu umständlich ist, lädst du über eine direkt Online-Reservierungsoption gleich bei dir zu Tisch.

Durch eine fundierte und besonders kreative Präsentation deiner Expertise wirst du nicht nur unter entsprechenden Suchbegriffen von potenziellen Interessenten gefunden. Du trägst auch direkt dazu bei, dass Gäste dein Restaurant mit bestimmten Qualitätsmerkmalen assoziieren und ihre positiven Erfahrungen ggf. Bekannten und Freunden mitteilen.

Rezepte teilen 

Immer mehr Menschen lassen sich fürs Kochen begeistern. Das äußert sich in der Popularität von Kochshows gezeigt. Gleichwohl löst die eigene Luxus-Küche allmählich des Deutschen größtes Statussymbol, das Auto, ab.

Auch im Internet sind Rezepte gefragt, wie unser Beispiel für das Suchinteresse an schnellen Rezepten für Zuhause vor Augen führt:


Was liegt näher, als entsprechende Rezepte zu teilen? 

Es muss nicht immer nur bei einer einfachen Zutatenliste und Kochanleitung bleiben – beides finden Hobby-Köche schon zu Genüge auf den einschlägigen Rezeptportalen.

Authentische Fotos oder auch mal ein selbst gemachtes Video (Professionalität ist zweitrangig), das deine Küchencrew bei der Zubereitung und beim Anrichten deiner Kreationen zeigt, wecken den Appetit und lassen dein Restaurant für Außenstehende gleich einladender erscheinen.

Wer so offen einen Einblick ins Allerheiligste des eigenen Restaurants gewährt, schafft Vertrauen.

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Falls du Vorbehalte hast: Du musst natürlich nicht alle Geheimnisse preisgeben, den Originalgeschmack gibt’s ohnehin nur in deinem Haus! Darauf kannst du gerne mit einem Augenzwinkern und einer Reservierungsoption in deinem Beitrag verweisen.

Lieferanten und Partner porträtieren

Du beziehst dein Fleisch vom örtlichen Metzger? Kommt die Blumendekoration auf deinen Tischen vom Floristen um die Ecke? Vielleicht spielen bei dir ja Live-Musiker auf Veranstaltungen? 

Dann widme deinen Partnern ein kompaktes Porträt, in dem du das Unternehmen kurz vorstellst und auf die Leistungen eingehst. Entsprechende Beiträge helfen dir dabei, relevante Backlinks für deine eigene Webseite einzuholen und damit deine Online-Sichtbarkeit zu steigern.

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Das Partnerporträt im Blog muss nicht zwangsläufig von dir stammen, sondern kann von dem jeweiligen Zulieferer kommen. Umgekehrt kannst du deinem Partner ein Profil deines Restaurants zukommen lassen.

So kannst du vorgehen:

  • Veröffentliche ein aussagekräftiges Lieferantenporträt im Blog mitsamt direkter Verlinkung zur Webseite von deinem Geschäftspartner.
  • Informiere ihn über den publizierten Beitrag
  • Womöglich revanchiert er sich dann mit einem eigenen Querverweis auf deine Webseite. 

Idealerweise birgt die Kooperation nebst einer Verlinkung auch einen zusätzlichen Mehrwert für deine Gäste. Das kann bei einem Hotel zum Beispiel ein exklusiver Rabatt auf eine Übernachtung sein und umgekehrt bei dir ein Gratis-Getränk für Hotelgäste.

Dein Team ins rechte Licht rücken

Der Personalmangel in der Gastronomie hat vielen Restaurantbetreibern vor Augen geführt, wie wichtig das Gewinnen und Halten von Fachkräften ist. Employer Branding ist das Stichwort. Einen kleinen aber wichtigen Beitrag kannst du leisten, indem du ausgewählte Mitarbeiter vorstellst.

Das kann über ein lockeres Interview-Format in Textform wie etwa dem Hotelrestaurant vom Jägerhaus oder noch besser auf Video geschehen. Denkbar sind auch Mitarbeiterporträts wie im renommierten Sternehaus ZweiSinn Meiers. 

Das schafft vor allem zweierlei:

  • Durch die entgegengebrachte Wertschätzung positionierst du dich auch für Interessenten als attraktiver Arbeitgeber. 
  • Gleichzeitig tragen solche Formate auch zur Vertrauensbildung der immer anspruchsvoller werdenden Gäste bei. Gehen wir nicht alle gerne in “familiengeführte” Restaurants essen, in denen uns respektvoller Umgang tagtäglich vorgelebt wird?!

Das kleine 1×1 der Blog-Vermarktung 

Mit der Veröffentlichung deiner ersten Beiträge im Blog auf deiner Webseite ist in der Regel noch nicht getan. Um deine Gäste an dein Angebot heranzuführen, solltest du deine Inhalte deshalb über alle dir zur Verfügung stehenden Online-Kanäle querverweisen. 

Einige grundlegende Tipps:

  • Nutze deine sozialen Kanäle wie Facebook und Instagram, um einzelne Beiträge zu bewerben. Das erreichst du über eine Verlinkung. Denke daran, dass du mit einem einzigen Posting längst nicht alle deine Fans bzw. Follower erreichst und dir dadurch die Möglichkeit der Zweitverwertung offen steht. Veröffentliche den Beitrag an anderen Tagen / Uhrzeiten erneut, aber übertreibe es nicht.
  • Wenn du bereits eine E-Mail-Kontaktliste von deinen treuen Stammgästen aufgebaut hast, kannst du z.B. über Newsletter auf neue Angebote und Neuigkeiten hinweisen. Falls nicht, hältst du mit dem Blog ein Argument für die Anmeldung in der Hand: Wer kein befristetes Angebot von seinem Lieblingsrestaurant verpassen möchte, gibt seine E-Mail-Adresse eher an dich weiter.
Blog Marketing für Restaurants
Vermarkte deinen Blog über deine vorhandenen Kanäle wie z.B. Facebook, Google My Business, Google Ads, regionalen Medien und E-Mail-Newsletter.
  • Aufgrund der enormen Relevanz von Google My Business für die Gastronomie solltest du Neuigkeiten auch über dein Unternehmensprofil teilen. Hier bietet sich vor allem die “Beiträge”-Funktion an, über die du direkt auf deinen Blog verlinken kannst. 
  • Der Aufbau sogenannter “Backlinks” sollte Teil deiner Online-Vermarktungsstrategie sein. Über die oben genannten Porträts deiner regionalen Lieferanten und Partner kannst deine Online-Sichtbarkeit beeinflussen. Auch Erwähnungen in der lokalen Presse oder relevanten Branchenverzeichnissen sind erstrebenswert. Vorsicht jedoch vor dubiosen Link-Portalen oder Angeboten, in denen du Links gegen Geld kaufen kannst! Diese sind kontraproduktiv.  
  • Für besonders nachgefragte Angebote wie z.B. am Valentinstag oder die Weihnachtsfeiertage kannst du Google Ads Anzeigen hinzuziehen, um deine Auslastung zu maximieren. Dein entsprechender Blog-Beitrag dient dabei als Einstiegsseite, über die Interessenten nach dem Klick auf die Anzeige weitergeleitet werden. Für einen messbaren Erfolg sollte das Angebot, z.B. das romantische Dinner, direkt über den Beitrag buchbar sein.

Fazit – Dein Restaurant Blog ist ein wirksames Instrument zur Reichweitensteigerung und Kundenbindung 

Für viele Gastronomen ist ein Blog auf der eigenen Webseite bisher kein Thema gewesen. Dabei betreiben längst auch Unternehmen einen Blog, um potenzielle Interessenten und Kunden über aktuelle Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten. 

Die Vorteile liegen in der Hand: Indem du regelmäßig hochwertige Inhalte für deine Gäste erstellst, zahlst du direkt in deine Online-Sichtbarkeit ein. Content-Formate wie Rezeptideen, Mitarbeiterporträts und Empfehlungen aus der Küche stärken gleichzeitig Kundenbindung, tragen zum Markenaufbau bei und helfen dabei, dich online als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Sich ausschließlich auf soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram für die Distribution deines gastronomischen Angebots zu verlassen, kann sich in Zukunft als Fehler erweisen. Denn Social-Media-Plattformen folgen eigenen Gesetzmäßigkeiten und einem Geschäftsmodell, das deine Reichweite früher oder später ohne Werbemitteleinsatz einschränkt. 

Zugleich sind sie dem Zeitgeist unterworfen: Was heute hip ist, könnte übermorgen nicht mehr existieren – mit entsprechenden Folgen. Deine Webseite mitsamt Blog bleiben aber dein Eigentum. resmio kann dich bei der Umsetzung einer Restaurant-Webseite beraten und unterstützen.

Nützliche Links:

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