Corona Regeln und Hilfen für die Gastronomie – so wappnest du dich für den Winter

Gut zu wissen - Der GastroRatgeber

Die vierte Welle rollt über Deutschland, und damit gelten verschärfte Maßnahmen. Angesichts 2G bzw. 2G+ bangen Gastronomen ums Weihnachtsgeschäft. Welche Corona Regeln gelten für die Gastronomie in den einzelnen Bundesländern? Welche Corona Hilfen können Betroffene abrufen? Und wie kann man sich auf den Corona-Winter vorbereiten? Ein Überblick.

Stand: 22. November 2021 Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert.

Rechtlicher Hinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Sie sollen gastgewerblichen Betrieben als eine erste Hilfestellung dienen und sensibilisieren. Die Antworten auf die Fragen stellen jedoch keine Rechtsberatung dar und können die Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt keineswegs ersetzen. 

2G, 2G+ oder 3G? Die Corona Regeln für die Gastronomie

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Neues Update – 19. November 2021

Mit dem Anstieg der Corona Fallzahlen und der Hospitalisierungsrate sehen sich Bund und Länder gezwungen die Infektionsschutzmaßnahmen zu verschärfen.

Am 18. November 2021 hat der Bundestag ein neues Infektionsschutzgesetz beschlossen. Das Gesetz sieht unter anderem flächendeckend 2G-Regeln vor, wenn die Hospitalisierungsrate den Schwellenwert von 3 übersteigt – das ist aktuellen in den meisten Bundesländern der Fall, so zum Beispiel in Bayern, Sachsen und Thüringen. Steigt der Rate über 6 wird 2G+ verpflichtend. Bei einer Hospitalisierungsrate von 9 können weiterführende Maßnahmen auf Länderebene beschlossen werden.

Bundesweite Shutdowns sind ausgeschlossen, durch die Länderöffnungsklausel ist aber der Beschluss regional und zeitlich befristeter Lockdowns (für Ungeimpfte) denkbar.

Der Bundesrat hat dem neuen Corona-Infektionsschutzgesetz am Freitagvormittag zugestimmt. Das neu verabschiedete Gesetz soll in spätestens drei Wochen evaluiert werden; ab diesem Zeitpunkt wären auch Nachschärfungen denkbar, sollte sich das Infektionsgeschehen nicht bessern.

Nachfolgend eine Übersicht der aktuell geltenden Corona Regeln, die auf Basis der epidemiologischen Entwicklung angepasst werden können.

Alle Angaben ohne Gewähr.


Corona Regeln für Gastronomie in Bayern

  • Bayern hat zum 19. November 2021 die Zugangsregelungen für Gastronomiebetriebe verschärft. Bayernweit gilt die 2G-Regel (Quelle). 
  • Gäste benötigen daher für den Zutritt ins Restaurant einen gültigen Impf- oder Genesungsnachweis, dieser ist vor Einlass zu kontrollieren.
  • Kein Nachweis erforderlich ist für die Abholung von Speisen und Getränken (To-Go-Geschäft).
  • Für Personal in der Gastronomie gilt die abweichende 3G-Regel. Nicht-geimpfte oder genesene Mitarbeiter müssen wahlweise 2x wöchentlich einen negativen PCR-Test oder täglich vor Arbeitsbeginn einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen.
  • Bars, Clubs und Discotheken müssen bayernweit komplett schließen.
  • In Bayern gibt es, spätestens zum 23. November 2021, eine Sperrstunde für die Gastro ab 22 Uhr.

Corona Regeln für Gastronomie in Sachsen

  • In Sachsen beschließt das Kabinett die Notfallverordnung. Ab dem 22.11.2021 bis einschließlich 22.11.2021 gilt folgendes:
  • Es gilt mit Überschreiten der Überlastungsstufe nun die 2G-Regel in Innenräumen der Gastro (Quelle). 
  • Schließung von Einrichtungen in Hotspot-Regionen.
  • Landkreise und Kreisfreie Städte dürfen über die Corona-Notfall-Verordnung hinaus Verschärfungen erlassen.
  • Gäste müssen damit im Freistaat Sachsen ihren Nachweis über eine Corona-Impfung oder Genesung vorlegen.
  • Gastronomen sind zur Kontaktdatenerfassung der Gäste angehalten.
  • Eine Ausnahme für 2G besteht für das Anbieten von Speisen zur Abholung (Außer-Haus-Geschäft) und für den Lieferservice.
  • Ein schriftliches Hygienekonzept ist Grundvoraussetzung für die Öffnung.
  • Öffnungszeiten sind auf auf 6 Uhr bis 20:00 Uhr zu begrenzen.

Corona Regeln für Gastronomie in Schleswig-Holstein

  • Gastronomen in Schleswig-Holstein dürfen Restaurants unter Einhaltung der 3G-Regel (Innenbereiche) betreiben (Quelle). 
  • Zugangsberechtigt sind Gäste, die vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind (max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder max. 48 Stunden alter PCR-Test) und dies nachweisen können.  
  • Mitarbeiter (mit “regelmäßigem” Gästekontakt) müssen eine medizinische oder FFP2-Maske tragen, alternativ ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich. 
  • Neben der Beachtung der 3G-Regel ist ein Hygienekonzept erforderlich.

Eine Sperrstunde für Restaurantbetriebe wurde in Schleswig-Holstein nicht verordnet.

Corona Regeln für Gastronomie in Baden-Württemberg

  • Baden-Württemberg hat sich für das 2G-Optionsmodell entschieden (Quelle).
  • Wer sich für das 2G-Optionsmodell entscheidet, darf nur Gäste mit gültigem Impf- oder Genesenennachweis ins Restaurant lassen. 
  • Ausnahmen bestehen für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre (Vorlage eines negativen Antigentests) sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.
  • Ein Hinweis über die Anwendung der 2G-Regelung muss sichtbar (z.B. durch einen Aushang) deutlich gemacht werden. 
  • Maskenpflicht für Beschäftigte in der Gastronomie, auch wenn diese nachweislich vollständig geimpft oder genesen sind.
  • Das Erfassen von Kontaktdaten von Gästen ist verpflichtend.
  • Ebenso muss ein schriftlich ausgearbeitetes Hygienekonzept vorliegen.

Corona Regeln für Gastronomie in Nordrhein Westfalen

  • In Nordrhein-Westfalen gilt für die Innengastronomie aktuell die 3G-Regel (Quelle), d.h. Gäste benötigen für den Zugang einen Nachweis über eine vollständige Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test (Antigen-Schnelltest oder PCR, max. 24 Stunden alt).
  • Allerdings sollen die Maßnahmen in Kürze für Freizeitangebote verschärft werden, geplant ist 2G für Freizeitangebote und damit auch die Gastronomie (Quelle). Ausnahmen bei den Zutrittsbeschränkungen soll es für Kinder haben.
  • Kein 3G-Nachweis erforderlich ist zur Abholung von Speisen und Getränken.
  • In der Gastro besteht die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Corona Regeln für Gastronomie in Rheinland Pfalz

  • Rheinland Pfalz hat sich auf 2G+ und neues Warnstufensystem (Quelle) verständigt.
  • Für Gäste und Personal gilt die Maskenpflicht; diese entfällt für Gäste am Sitzplatz und für Beschäftigte allgemein, wenn ein tagesaktueller Test oder ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt wird.
  • Zwischen Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen gilt das Abstandsgebot von 1,5 Metern.
  • Es besteht eine Pflicht zur Gästedatenerfassung.
  • Pflicht zur Vorhaltung eines Hygienekonzepts und Testpflicht für Gäste. Letztere entfällt für Geimpfte, Genesene, Kinder bis einschließlich 12 Jahre und Schüler. 
  • Für die Außengastronomie sind keine Einschränkungen vorgegeben.

Corona Regeln für Gastronomie in Niedersachsen

  • Das Land Niedersachsen steigt schrittweise auf 2G um (Quelle) – welche Maßnahmen wann konkret gelten, hängt von der aktuell geltenden Warnstufe ab. 
  • Wenn sich Betriebe für das 2G-Optionsmodell in der Innengastronomie entscheiden, müssen Gäste vor dem Zutritt gültige Impf- bzw. Genesenennachweise erbringen. 
  • Im Gegenzug entfallen dann Abstandsregeln und die Maskenpflicht.
  • Die Erstellung und Umsetzung eines Hygienekonzepts ist in Niedersachsen ebenso verpflichtend wie die Kontaktdatenerfassung.

Corona Regeln für Gastronomie in Berlin

Neue Verordnungen am 15. November in Kraft getreten (Quelle).

  • Es gelten zwingende 2G-Bedingungen für die Innengastronomie, für die Außengastronomie ist die Anwendung von 2G optional. 
  • Der Nachweis über den Impf- bzw. Genesenenstatus muss bei der Zugangskontrolle zusammen mit der Prüfung eines Lichtbildausweis erfolgen (entfällt für den Außer-Haus-Verkauf).
  • Personal mit unmittelbarem Kundenkontakt muss für die Tätigkeit im Lokal entweder geimpft oder genesen sein (2G).
  • Unter Einhaltung der 2G-Regeln ist weder die Maskenpflicht noch der Mindestabstand einzuhalten.
  • Ausnahmen für die o.g. 2G-Regel in Berlin: 
    • Kinder unter 12 Jahren, Voraussetzung ist ein negativer Testnachweis.
    • allgemein geltende Ausnahmen von der Testpflicht für Kinder unter 6 Jahren und Schüler mit regelmäßiger Testung.
    • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft sind, mit einem ärztlichen Nachweis und einem negativen PCR-Test. 

Corona Regeln für Gastronomie in Thüringen

  • Der Freistaat Thüringen hat am 16. November 2021 weitreichende Maßnahmen beschlossen (Quelle), die neben den Infektionsschutzregeln für alle Landkreise mit Warnstufe 3 gelten. Die aktuellen Warnstufen sind über das Frühwarnsystem einsehbar.
  • In Gaststätten (Innen- und Außenbereich) innerhalb Thühringens gilt nunmehr die 2G-Regel. Nur noch Zugang hat, wer geimpft oder genesen ist Entsprechende Nachweise sind durch das Personal zu kontrollieren.
  • Für Beschäftigte in Gastro-Betrieben gelten abweichende Regeln. Sie müssen für die Aufnahme ihrer Tätitgkeit einen negativen PCR-Test vorlegen und zusätzlich eine medizinische Maske tragen (OP oder FFP2).

Corona Regeln für Gastronomie in Hessen 

  • Hessen setzt auf 3G, d.h. der Zutritt zu Innenbereichen der Gastronomie ist an einen Negativnachweis (geimpft, genesen oder PCR-getestet) geknüpft (Quelle). Die Option auf 2G-Zugangsmodell besteht ebenfalls.
  • Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzeptes ist Voraussetzung für den Betrieb.
  • Geeignete Schutzmaßnahmen: Mindestabstand zwischen den Tischen von 1,5 Meter oder geeignete Trennvorrichtung.
  • Negativnachweis der Mitarbeiter kann durch die dokumentierte, regelmäßige, betriebliche Testung zweimal pro Woche erbracht werden. 
  • Bei der Bedienung von Gästen, bei der Abholung von Speisen und Getränken oder als Gast ist bis zur Einnahme/beim Verlassen des Sitzplatzes ist eine medizinische Maske zu tragen. 
  • Im Außenbereich besteht für Personal und Gäste keine Maskenpflicht. 
  • Keine Kontaktdatenerfassung erforderlich.

Corona Regeln für Gastronomie in Hamburg 

In Hamburg besteht seit dem 20.11.2021 neben dem 3G-Zugangsmodell eine 2G-Option (Quelle).

Diese Regelung gilt bis zum kommenden Sonnabend, den 21. November 2021. Danach müssen Hamburger Gastronomen in den 2G-Modus wechseln.

Ausnahmen sollen für Kinder / Jugendliche unter 18 Jahren sowie Menschen gelten, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies mit einem Nachweis belegen.

3G-Modell

  • Verzehr und Bewirtung nur an Tischen, an Stehplätzen nur unter Auflagen zulässig.
  • Maximal zehn Personen dürfen unabhängig von der Anzahl der Haushalte an einem Tisch sitzen (Bei privater Zusammenkunft zählen Geimpfte und Genesene nicht).
  • Für Steh- und Sitzplätze gilt: Mindestabstand 1,5 Meter zur nächsten Gästegruppe oder Aufstellung von Trennwänden.
  • Vorlage eines negativen Coronatests für Innenräume.
  • Personal und Gäste müssen eine medizinische Maske tragen. 
  • In den Außenbereichen und am Platz besteht keine Maskenpflicht. 
  • Für die Innenbereiche Sperrstunde von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages.

2G-Modell und 3G-Modell

  • Einhaltung von Hygienevorgaben und Erstellung eines Schutzkonzeptes.
  • (Digitale) Kontaktdatenerfassung aller Gäste. 
  • Außer-Haus-Verkauf gestattet.
  • Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken in Gläsern oder Bechern ist untersagt. 
  • Shishas und Wasserpfeifen nur im Freien erlaubt.
  • Ungeimpftes Personal muss täglich einen Test vorweisen (2G).

Corona Regeln für Gastronomie in Bremen 

In Bremen gilt ein Stufenkonzept in Abhängigkeit der Hospitalisierungsinzidenz (Quelle). 

Stufe 0 (Hospitalisierungsinzidenz 0-3), Stufe 1 (Hospitalisierungsinzidenz >3-6), Stufe 2 (Hospitalisierungsinzidenz >6-12), Stufe 3 (Hospitalisierungsinzidenz >12)

Aktuell (16. November 2021) gilt die Hospitalisierungsinzidenz 0 mit folgenden Regeln:

  • Keine Abstandsregel – Mindestabstand von 1,5 Meter, Hygienemaßnahmen und Lüften werden lediglich empfohlen.
  • Kein Tragen von Masken in Innenräumen verpflichtend.
  • Ein Schutz- und Hygienekonzept muss vorgehalten werden.
  • Kontaktverfolgung bei Angeboten in geschlossenen Räumen.

Corona Regeln für Gastronomie in Brandenburg 

  • Seit dem 15. November 2021 gilt in Brandenburg die verbindliche 2G-Regelung (Quelle), ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.
  • Für Beschäftigte im Restaurant (mit Kundenkontakt) gilt 3G. Ungeimpfte und nichtgenesene Mitarbeiter müssen an jedem Arbeitstag einen neuen negativen Testnachweis vorlegen.
  • Bei privaten Feiern / geschlossener Gesellschaft gilt verpflichtend die 2G-Regelung.
  • Die 2G-Regelung gilt nicht für Gaststättenbetreiber, die ausschließlich einen Außer-Haus-Verkauf anbieten und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen.
  • Gastronomen sind angehalten ein Hygienekonzept nach Empfehlungen des RKI umzusetzen.
  • Allgemein gültige Regeln wie das Abstandsgebot, die Kontaktdatenerfassung und das Lüften sind einzuhalten.
  • Gäste sind über die 2G-Regelungen im Betrieb in Kenntnis zu setzen, z.B. über einen Aushang am Lokal.

Corona Regeln für Gastronomie in Saarland

Vorgaben vom 20.11.2021 in Saarland.

  • 2G-Regelung im Innenbereich der Gastronomie  (Quelle).
  • Medizinische Masken sind beim Abholen von Speisen zu tragen.
  • Kontaktnachverfolgung und bereichsspezifische Hygienerahmenkonzepte erforderlich.
  • Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren sowie Schüler mit regelmäßiger Testung.

Corona Regeln für Gastronomie in Sachsen Anhalt

  • Sachsen-Anhalt setzt derzeit auf die 3G-Regel (Quelle), d.h. Betriebe können den Zugang optional auch nur unter 2G ermöglichen.
  • Gastronomen müssen zur Dokumentation die Gästedaten erfassen, das ist analog (z.B. in Zettelform) und digital zulässig.
  • Abgesehen vom Sitzplatz sind in Innenräumen medizinische Masken zu tragen, z.B. auf dem Weg in die Toilette.
  • Buffets mit Selbstbedienung nur zulässig bei Einhaltung der allgemeinen Hygieneregelungen und Mund-Nasen-Schutz. 
  • Beim Besuch der Innengastronomie wird ein negativer Test vorausgesetzt. 
  • Bei der Belieferung oder beim Außer-Haus-Verkauf gilt keine Testpflicht.

Folgen von 2G für die Gastronomie –  Was tun? 

Mit der (schrittweisen) Einführung von 2G bzw. 2G+ müssen Ungeimpfte draußen bleiben. Betroffenen bleibt dann selbst mit einem negativen Testergebnis ein Restaurantbesuch verwehrt. Das weckt Ängste bei Gaststättenbetreibern, die nun befürchten, einen erheblichen Teil ihrer Gäste und damit Umsatz zu verlieren. 

Was also bleibt in der Situation zu tun? 

Alternative zum Restaurantbesuch: der eigene Abhol- und Lieferservice 

  • Zunächst gilt: Alle Gäste unaufgeregt und sachlich über die aktuell gültigen Zugangsregeln informieren (nicht nur als Aushang, sondern auch online auf allen vorhandenen Kanälen)
  • Bei Kritik von Ungeimpften Verständnis aufzeigen, um aufbrausende Konflikte gar nicht erst eskalieren zu lassen.
  • Und nach Möglichkeit auf Alternativen zum klassischen Restauranterlebnis vor Ort verweisen – dem Bestellangebot zur Abholung / Lieferung, das nach aktuellem Stand der Dinge keine 2G- bzw. 3G-Restriktionen kennt.

Entscheidend ist es, den Außer-Haus-Service für Gast möglichst bequem und einfach zu gestalten. Das erreichst du etwa mit einer digitalisierten Speisekarte, über die der Gast seine Wunschgerichte online bestellen und bezahlen kann. Im Idealfall ist die Karte dann direkt über deine Webseite und dein Restaurantprofil auf Google My Business zu erreichen – wir schalten dich als offizieller Google-Partner für die Sofortbuchungsfunktion frei! 

Digitale Speisekarte für Restaurants
Niedriger Pflegeaufwand: Änderungen an der digitalen Speisekarte sind schnell eingepflegt und umgehend aktualisiert – egal wo du sie platziert hast.

Sind die technischen Weichen gestellt, sollte die Kernmotivation deines Teams darin bestehen, das gewünschte Restauranterlebnis so authentisch wie möglich zu deinen Gästen nach Hause zu bringen. Damit der Verzicht auf einen Besuch für deine Gäste weniger beschwerlich wirkt, stelle sicher, dass du bei der Qualität deines Abhol- und Liefergerichte keine Kompromisse eingehst.

  • Das heißt, deine Speisen sollten möglichst so gut schmecken wie im Lokal. 
  • Bedanke dich für jede Bestellung mit einer kleinen Aufmerksamkeiten des Hauses, kreiere (aus bestehenden Zutaten) exklusive Menüs / Gerichte für Besteller… 
  • Aber das Wichtigste: Werbe aktiv für dein Angebot! Sprich mit deinen Gästen. Platziere einen Hinweis auf deiner Webseite, veröffentliche Beiträge auf Google My Business, Facebook und Instagram. Versende einen Newsletter. 

Gleichmäßige Auslastung trotz Corona-Krise

Wertvolle Stütze im Alltag: Ein grafischer Tischplan hilft dem Service vorhandene Sitzplätz bestmöglich zu besetzen – und damit die Auslastung zu maximieren.

Gleichzeitig steht die Sorge im Raum, dass im Fall von 2G bzw. 2G+ und damit verbundener Testpflicht insgesamt Gäste ins Lokal kommen und dadurch die Auslastung schwankt. Kostenoptimierung ist für Gastronomen wichtiger denn je, in diesem Zusammenhang solltest du zeitnah deine Auslastung anhand deiner Öffnungszeiten überprüfen

Wann sind Stoßzeiten und wann herrscht Flaute in deinem Lokal? 

  • Mit speziellen Rabatt- und Sonderaktionen kannst du auf sonst umsatzschwache Tagen / Uhrzeiten einwirken; über resmio kannst du diese besonderen Angebotszeiten direkt in deinem Online-Reservierungsformular für Gäste ausweisen.
  • Bei stark frequentieren Zeiten (z.B. an Wochenenden) kannst du die Auslastung durch das Festlegen einer max. Aufenthaltsdauer und eines Stoßzeiten-Limits entzerren. 
  • Eine Online-Warteliste hilft Sitzplätze während ausgebuchter Zeiten aufgrund kurzfristige Stornos schnell nachzubesetzen.
  • Systeme wie der grafischen Tischplan unterstützen den Service dabei, Gäste und Gruppen vorausschauend auf die vorhandenen Sitzplätze zu verteilen und dadurch die freie Kapazität im Lokal bestmöglich auszuschöpfen. 

Automatisierung gegen Personalmangel

Monatelang andauernde Shutdowns legten nicht nur das Gastgewerbe lahm, sie zwangen die Mitarbeiter auch sich beruflich neu zu orientieren. Die Folge ist ein Personalmangel wie ihn die Gastro-Branche bisher noch nicht erlebt hat. 

Gästeregistrierung Formular
Wenn Gäste selbstständig ein- und auschecken: Digitale Kontaktdatenerfassung per QR Code

Kurzfristig wird begehrtes Fachpersonal im Restaurant nicht so einfach zu ersetzen sein, das zeigen die Hilferufe verzweifelter Gastronomen in den Medien. Administrative Abläufe soweit wie möglich zu entschlacken ist hingegen ein machbares Vorhaben. 

So manches Restaurant kann hier mit vergleichsweise kleinen Anpassungen viel Zeit und damit Aufwände einsparen, die Beschäftigte an sich binden. 

  • Die Annahme von Reservierungen übers Telefon kostet nicht nur Zeit, sondern birgt weitere Tücken, z.B. fehlende Verfügbarkeit außerhalb von Öffnungszeiten. Gastronomen sind gut beraten das Reservierungsmanagement soweit wie möglich zu automatisieren, etwa mit einem Online-Reservierungssystem und KI-gestützten Telefonassistenten.
  • Self-Check-in und Self-Ordering-Lösungen reduzieren die Personenlast erheblich; der Gast scannt mit seinem Mobiltelefon einen QR Code, hinterlegt seine Kontaktdaten datenschutzkonform und bestellt / bezahlt seine Wunschgerichte über die digitalen Speisekarte. Der Service muss Speisen und Getränke nur noch an den Tisch bringen. 
  • Automatisiert per E-Mail und SMS versandte Reservierungsbenachrichtungen wirken No-Shows entgegen. Außerdem registrierst du kurzfristige Stornos eher und kannst dein Personalplan besser auf die Situation abstimmen. 

Kontrolle von 2G in der Gastronomie – Was ist zu beachten?

Mit 2G bzw. 2G+ werden die Zugangsbeschränkungen für Restaurants nochmal verschärft. Für die Einlasskontrolle nehmen Bund und Länder die Gastronomen in die Pflicht. Nicht nur zum Schutz der Beschäftigten und Gästen, sondern auch um das Gesicht und Image unserer Branche zu wahren, sollten wir diese Verantwortung ernst nehmen und geltenden Corona Regeln konsequent beachten

Die teils fragmentierte Nachrichtenlage sorgt jedoch für Verunsicherung bei Gaststättenbetreibern: Darf ich Gäste mit ausländischem Impfzertifikat in mein Lokal lassen? Sind ausschließlich digitale 2G-Nachweise gültig oder darf ich auch Zertifikate in Paperform akzeptieren? Fragen über Fragen.

Weil wir keine Fachanwälte sind, können wir hierzu freilich keine rechtskonforme Beratung geben. Ein Blick in die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (kurz: SchAusnamV) liefert jedoch Kriterien:

  • Demnach muss der Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden. 
  • Sowohl “verkörperte” (d.h. in Papierform) als auch digitale Zertifikate sind gültig (Ausnahme derzeit augenscheinlich in Berlin). 
  • Die Schutzimpfung muss mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut freigegebenen Impfstoffen erfolgt sein.
  • Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangenen sein.
  • Bei Genesenen darf bei Vorlage des Nachweis das zugrunde liegende Testergebnis mindestens 28 Tage und nicht älter als sechs Monate sein.

Die Vorlage eines digitalen Impfzertifikats (z.B. über die CovPass App oder Corona-Warn-App der Bundesregierung) dürfte in der Praxis schon allein aufgrund der schnelleren Kontrollmöglichkeit beim Einlass praktikabler sein. Solange du die allgemein gültigen Schutzverordnungen nicht verletzt, kannst du als Betreiber das Hausrecht ausüben und den Zugang zu deinem Lokal ausschließlich gegen Vorlage eines digitalen Impfnachweises erlauben. Dadurch schließt du jedoch potenzielle Gäste aus. Die Entscheidung muss letztendlich individiuell abgeworden werden. Wichtig ist für die Akzeptanz der Maßnamen ist eine klare, transparente und widerspruchsfreie Kommunikation.

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Corona Hilfen der Bundesregierung – eine schnelle Übersicht

Um Unternehmen zu entlasten, die Corona-bedingt wirtschaftliche Einbußen erlitten haben, brachte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BWMi) zahlreiche Maßnahmenpakete auf den Weg:

  • Steuererleichterungen für die Gastronomie (Umsatzsteuersenkung auf Speisen bis zum 31.12.2022, Erstattung und Anpassung von Steuervorauszahlungen, Stundungen etwaiger Steuerzahlungen… ). 
  • Darüber hinaus schuf der Bund weitreichende Förder- und Hilfsprogramme, z.B. für Investitionen in Digitalisierung (–> 7 Ideen für Digitalisierungsprojekte) und Umsetzung von Hygienemaßnahmen über die sogenannte Überbrückungshilfe III und Überbrückungshilfe III Plus.
  • Für die o.g. Hilfsprogramme gelten besondere Anforderungen an die Antragsteller; so müssen für die Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe III und III Plus etwa Umsatzrückgänge von mindestens 30% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 nachgewiesen werden.
  • Eine praktische Stütze bei der Wahl von geeigneten Corona-Hilfen ist der verlinkte Online-Entscheidungsfinder vom BMWi. 
  • Sollten im Herbst bzw. Winter 2021 und im Jahr 2022 neue Shutdowns für die Gastronomie beschlossen werden, sind weitere Hilfspakete seitens Bund und Ländern wohl unausweichlich. Aktuelle Informationen findest du i.R. direkt auf der Webseite vom BMWi.
Corona Neustart für Gastronomie mit resmio
Corona Neustart für Gastronomie mit resmio

Corona Hilfe von resmio – Unser Hilfspaket zur Digitalisierung deines Restaurants

Steigende Kosten, höhere Aufwände für Hygienekonzepte, Umsatzeinbußen durch Lockdowns und nun auch noch der Personalmangel: Die Corona-Krise hat das Gastgewerbe zweifellos hart getroffen und stellt Restaurantbetreiber betriebswirtschaftlich vor enorme Herausforderungen.

Was sich aber auch zeigt: Einige Restaurants kamen besser durch die 2. und 3. Welle als andere. Der Grad der Digitalisierung hat dazu erheblich beitragen, lautet etwa das Ergebnis der Studie “Digitalisierungsindex 2020/2021” von techconsult und der Deutschen Telekom. Das Fazit zum digitalen Status quo im deutschen Gastgewerbe lautet:

“74 Prozent der Befragten geben an, dass sich digitale Maßnahmen positiv auf interne Geschäftsprozesse auswirken. 72 Prozent stärkten ihre Wettbewerbsfähigkeit und 68 Prozent der Betriebe erreichten eine höhere Kundenzufriedenheit. Darüber hinaus senkten die Maßnahmen Kosten und steigerten den Umsatz. “

Fazit – Digitalisierungsindex 2020/2021 (techconsult / Deutsche Telekom)

Die Studie führt aber auch vor Augen, dass vor allem kleinere Restaurantbetriebe digitalen Nachholbedarf haben. 

Hier knüpfen wir mit unserem Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise an: Wir haben bereits mit Beginn der Pandemie im März 2020 ein digitales Hilfspaket für die Gastronomie geschnürt und dessen Inhalt über die vergangenen Monate kontinuierlich erweitert. 

… umfasst die Corona Hilfe von resmio bewährte Leistungen und Werkzeuge, die dein Tagesgeschäft einfacher und effizienter machen. Unser Versprechen: Du kannst resmio 30 Tage in vollem Umfang kostenlos und ohne Verpflichtungen testen. Unser 100% kostenfreier Support unterstützt dich bei der Einrichtung; bei Fragen im Vorfeld zu resmio sind wir gerne in einem persönliches Beratungsgespräch für dich da!

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