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Google Business 2026: Mehr Gäste & Reservierungen für dein Lokal

Chips - Digitales aus der Gastro

Das Google Business Profil (früher Google My Business) ist ein wichtiger Kontaktpunkt zwischen Gast und Restaurant. Insbesondere für Neukunden ist das Unternehmensprofil auf Google noch vor der Webseite die erste Anlaufstelle. Das birgt für die Gastronomie enorme Chancen: Im Wettbewerb um eine höhere Online-Sichtbarkeit kannst du dein Lokal mit wenigen Handgriffen nach vorn katapultieren. Der ultimative Guide zum Google Business Profil für Gastronomen liefert Tipps, Tricks und praktische Anwendungsbeispiele.

Ein Beitrag von Max Falkenstern

Warum das Google Business Profil für Restaurants essenziell ist

Machen wir’s kurz: Dein Google Business Profil entscheidet maßgeblich darüber, ob Gäste dein Restaurant online finden oder nicht.

Wer im Jahr 2026 oder darüber hinaus essen gehen möchte, zückt intuitiv das Smartphone. Ob über die klassische Google-Suche oder den Kartendienst Google Maps: Gäste suchen spezifischer denn je. Sie starten beispielsweise mit einer Restaurantkategorie wie Café oder geben einen konkreten Wunsch (bspw. Frühstücken) ein, mitunter in Verbindung mit einem Standort (bspw. Nürnberg, in der Nähe).

Auf Basis der eingegebenen Suchanfrage (und weiterer Faktoren) liefert Google eine Trefferliste mit relevanten Restaurants aus. Passt dein Restaurantprofil zur Sucheingabe, wird dein Lokal als Empfehlung weit oben vorgeschlagen. Und das bringt Interessenten schließlich mit deiner Gastronomie zusammen.

Deinem Google Business Profil kommt in diesem Kontext eine Schlüsselrolle zu.

Deine Gäste stehen nun an deinem „digitalen“ Schaufenster, sie beschäftigen sich mit deinem Angebot. Der erste Schritt ist getan.

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Lesetipp: Wie die Google Suche deiner Gäste im Detail funktioniert und wie du als Gastronom davon profitierst, haben wir einem gesonderten Beitrag für dich zusammengefasst.

Hohe Sichtbarkeit bei null Kosten – Dein Gästemagnet auf Google

Lassen wir nun die Theorie beiseite und kommen zu den harten Fakten. Die Leistungsdaten durchschnittlicher realer Restaurantbetriebe (unser Beispiel unten kommt aus dem Freistaat Bayern) lassen gleich aus drei Gründen aufhorchen:

  1. Hohe Reichweite: Über 30 000 Profilaufrufe binnen nur eines Halbjahres – das sind viele potenzielle Gäste, die aktiv nach einer Einkehrmöglichkeit gesucht haben. Auch wenn nicht jeder Aufruf für einen individuellen Gast steht, unterstreichen die Zahlen doch die enorme Reichweite von Google für lokale Unternehmen.
  2. Gäste sind mobil unterwegs: Rund 90 Prozent aller Zugriffe erfolgen über mobile Endgeräte. Im Entscheidungsprozess gewinnen jene Restaurants, deren Profil und Webseite mobilfreundlich gestaltet und an ein Online-Reservierungstool angebunden sind.
  3. Kostenloses Online-Marketing: Während Werbeanzeigenplätze schnell ins Geld gehen, hast du durch die Profiloptimierung auf Google einen kostenlosen Hebel, um deine Online-Sichtbarkeit zu maximieren.

Halten wir also fest:

Mit deinem Google-Business-Profil wird dein Restaurant für viele potenzielle Kunden sichtbar.

Viele Restaurants in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich bislang nicht oder nur stiefmütterlich mit dem Thema beschäftigt. Das birgt Potenzial, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für deinen Standort.

Die Basis-Optimierung: Daten, die Vertrauen schaffen

Bevor wir zu den Tipps kommen, ein unumstößliches Naturgesetz für Google: Vollständigkeit ist Trumpf! Nach Angaben von Google steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Restaurantbesuch um bis zu 70 %, wenn das Unternehmensprofil vervollständigt ist. Eine höhere Datenqualität strahlt Professionalität und Zuverlässigkeit aus. Deshalb sollte dein Google-Profil bestmöglich gepflegt sein.

So startest du mit der Bearbeitung: Google macht’s dir leicht, dein Unternehmensprofil zu aktualisieren. Gib in der Google-Suche einfach deinen Restaurantnamen oder schlichtweg den generischen Begriff Google Business Profile ein. Dann solltest du bereits das Bearbeitungsmenü sehen. Voraussetzung dafür ist, dass du in deinem Browser im Google-Konto mit Zugriffsrechten aufs Firmenprofil eingeloggt bist.

Über die Profilvollständigkeit informiert Google mit einem Tortendiagramm. Aber Achtung: Google bewertet nicht, ob deine hinterlegten Restaurantangaben aktuell und fehlerfrei sind. Daher ist dieser Guide für Gastronomen entstanden – wir decken nachfolgend alle relevanten Informationen ab und zeigen dir Optimierungspotenziale für dein Lokal auf.

Kontakt- und Standortdaten sind das A und O

Wir können’s nicht oft genug betonen: Einheitliche und korrekte Kontakt- und Standortdaten sind das A und O für deine Online-Sichtbarkeit. In der Fachwelt spricht man von den sogenannten NAP-Daten (Name, Address, Phone), d. h. dem Unternehmensnamen, der Anschrift und Telefonnummer.

Warum diese Daten so besonders sind? Google nutzt deine Angaben als wichtigen Indikator dafür, ob dein Restaurant „vertrauenswürdig“ ist oder nicht. Wenn dein Lokal online unter identischem Namen, mit identischer Anschrift und mit gleicher Rufnummer gelistet ist, stuft dich Google folglich als legitimes Unternehmen ein. Wenn deine Restauranteröffnung noch frisch ist, ist das ein wichtiger Schritt, um Kredibilität aufzubauen.

Wichtig ist in dem Kontext, wie die Kontakt- und Standortdaten angegeben sind.

Worauf es im Jahr 2026 (und darüber hinaus) ankommt:

  • Einheitlichkeit über alle Kanäle: Konsistenz ist absolut entscheidend. Prüfe daher, ob alle Angaben im Google-Unternehmensprofil, auf der Webseite, auf Facebook, Instagram, TripAdvisor und sonstigen Online-Verzeichnissen exakt übereinstimmen. Beachte die Schreibweise, schon kleine Abweichungen (Musterstraße 10 statt Musterstr. 10) können sich negativ auswirken.
  • Auch auf Zusatzinfos achten: Neben den Kontakt- und Standortdaten solltest du auch alle anderen Informationen zu deinem Restaurant möglichst uniform halten, das heißt die Webseiten-URL, die E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme durch Gäste, deine Öffnungszeiten und Links zu sozialen Kanälen.
  • Vermeide Datenrauschen für KI-Modelle: Stelle sicher, dass deine wichtigsten Merkmale (z. B. „Biogerichte“, „vegane Speisen im Angebot“, „kostenloses WLAN vorhanden“) nicht nur in der Google-Beschreibung stehen, sondern auch als offizielle Google-Attribute ausgewählt sind. Dadurch können KI-Modelle diese Fakten als „bestätigt“ auslesen und in ihren Empfehlungen für Gäste besser berücksichtigen.

Aus einheitlichen Kontakt- und Standortdaten kann Google schließlich schlussfolgern, dass dein Unternehmen existiert und vertrauenswürdig ist. Gegenüber Mitbewerbern, die konsistenten Datensätzen keine Beachtung schenken, sicherst du dir direkt einen handfesten Wettbewerbsvorteil.

Wo ist dein Restaurant online gelistet und wo besteht Verbesserungspotenzial? Eine kostenlose Live-Prüfung deiner Daten kannst du über unseren Partner Advantago vornehmen. Du erhältst die Ergebnisse in weniger als einer Minute und kannst umgehend mit der Profiloptimierung starten.

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Tipp: Über das Partnernetzwerk von resmio ist dein Restaurant bereits an wichtigsten Branchenverzeichnisse und Onlineportale angebunden. Änderungen werden mit nur einem Klick an alle teilnehmenden Partner wie zum Beispiel die Gelben Seiten synchronisiert. Das spart Zeit.

Unternehmensnamen in Google ändern – das Dilemma

Im Wettbewerb um mehr Sichtbarkeit ist der Unternehmensname im Google Business Profil zweifellos der wohl umstrittenste Faktor. Einzigartig, kurz und hervorstechend sollte der Name sein, eben mit einer eindeutigen, unverwechselbaren Identität.

Google stellt hierzu in den Richtlinien glasklar:

Verwenden Sie für Ihr Unternehmen einheitlich den Namen, den Sie auch außerhalb von Google für Ihr Ladengeschäft, Ihre Website, Ihr Briefpapier und gegenüber Kunden gebrauchen.

Google Inhaltsrichtlinien

Das Hinzufügen unnötiger Informationen ist durch die Richtlinien explizit untersagt. Bei Nichtbeachtung kann das entsprechende Unternehmensprofil gesperrt werden. Zu den unerlaubten Zusätzen zählen laut Google auch Informationen zu Dienstleistungen oder Produkten. Strenggenommen also auch Kategorien wie Pizzeria, Steinofenpizza und Trattoria. Nun jedenfalls dann, wenn diese laut Handelsregistereintrag nicht tatsächlich zum Unternehmensnamen dazugehören.

Genau hier liegt der Hund begraben: Restaurants ohne entsprechende Firmierung haben oftmals einen natürlichen Nachteil. Gibt der Gast in der Google-Suche etwa Pasta Berlin ein, erhält er als Treffer passende Restaurants mit dem jeweiligen Keyword im Unternehmensnamen. Was wir in der Liste hingegen auf den ersten Blick weniger sehen, sind ggf. gastronomisch qualitativ ebenbürtige Restaurants, die Nudelspezialitäten anbieten, aber nicht Pasta im Namen tragen.

Womit wir schließlich beim eigentlichen Dilemma angelangt sind.

Solltest du den Unternehmensnamen auf Google anpassen?

Eine pauschale Empfehlung unsererseits, die geltende Google-Richtlinien ignoriert, wäre fahrlässig. Andererseits zeigt die Praxis: Wer online sucht, stößt schnell auf Restaurants, die das Risiko bewusst (oder unbewusst) eingehen und ihren Unternehmensnamen um weitere Begriffe ergänzt haben. Offensichtlich ohne direkte Folgen wie eine Kontensperrung.

Unsere Einschätzung für 2026 lautet daher:

  1. Sicherheit und Stabilität wichtiger als schnelle Erfolge: Solange deine Tische nicht ständig leer bleiben, ändere besser nichts an deinem Unternehmensnamen. Das ist das Risiko oftmals nicht wert.
  2. Der sanfte Weg: Wenn du dich dennoch für die Anpassung deines Unternehmensnamens entscheiden solltest, bleibe möglichst an der Realität und übertreibe nicht. Probier’s lieber mit einem zusätzlichen Keyword im Namen. Dieser sollte dann logischerweise auch im Impressum deiner Webseite identisch sein.
  3. Konsequent durchsetzen: Im Fall einer Namensänderung in Google solltest du diese Angaben überall ergänzen. Das schließt deine Webseite (siehe Meta-Title), Facebook, Instagram sowie die Online-Verzeichnisse ein. Achte auf eine einheitliche Schreibweise und beobachte mögliche Auswirkungen in den darauffolgenden Wochen.
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Der legale (aber umständliche) Weg besteht in der Umfirmierung deines Lokals übers Handelsregister. In diesem Fall stünden der Namensänderung im Google Business Profil keine rechtlichen Hürden mehr im Weg.

Unternehmenskategorien – warum „Restaurant“ als Kategorie nicht genügt

Die primäre Unternehmenskategorie für Restaurants bei Google Business ist ein wichtiger Ranking-Indikator
Die primäre Unternehmenskategorie ist dein wichtigstes Signal an den Google-Algorithmus.

Ein Restaurant ist gleich ein Restaurant? So eindeutig ist’s für Google nicht. Ob Gäste dein gastronomisches Angebot finden oder nicht, hängt erheblich auch von der Unternehmenskategorie ab.

Wir erinnern uns: Viele Suchanfragen zielen auf ein konkretes Angebot (bspw. Pizza, Italienisch, Brunch) ab. Wenn der Gast also Lust auf einen schönen Brunch hat, schlägt Google potenziell Lokale vor, die als Frühstückslokal oder Café kategorisiert sind. Ist dein Unternehmen womöglich unter der generischen Kategorie „Restaurant“ gelistet, hast du in der Suchtrefferliste häufig das Nachsehen.

In deinem Google Business Profil kannst du neben einer primären Unternehmenskategorie bis zu 10 sekundäre Kategorien auswählen. Deine Hauptkategorie ist auch für Gäste und andere Gastronomen öffentlich sichtbar, die sekundäre nur für Google.

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Experten-Tool: Mit dem kostenlosen Plugin für den Google Chrome Browser „PlePer Local SEO Tools“ bist du in der Lage, die sekundären Unternehmenskategorien von allen Google Business Profilen auszulesen. Das ist vor allem praktisch, um dich mit Mitbewerber in deinem Umfeld mit vergleichbarem Angebot zu messen.

Unsere Best Practices für 2026 zur Auswahl der Unternehmenskategorien:

  • Die primäre Kategorie ist dein Anker: Wähle eine Primärkategorie, die dein gastronomisches Hauptgeschäft am treffendsten beschreibt. Ein Café, das sich ausschließlich auf Frühstück spezialisiert hat, sollte folglich als Frühstückslokal oder Café (wenn Brunch nur ein Teilkonzept darstellt) kategorisiert sein, keinesfalls aber als Restaurant. Die primäre Kategorie hat das höchste Gewicht aufs Ranking deines Profils.
  • Hotelrestaurants benötigen ein eigenes Profil: Hotels sollen Abstand davon nehmen, Hotelrestaurant als sekundäre Kategorie zum Hotel anzulegen. Google empfiehlt, dem Hotelrestaurant ein eigenes Google Business Profil zu widmen. Das steigert die Sichtbarkeit und schaltet kategoriebezogene Funktionen wie die direkte Tischreservierung über Google frei. Mehr dazu unter „Warum ein eigenes Unternehmensprofil für Hotelrestaurants unverzichtbar ist„.
  • Präzision vor Redundanz: Vermeide redundante Kategorien. Du bist ein italienisches Restaurant? Dann ist es nicht nötig, neben der Kategorie „Italienisches Restaurant“ auch noch zusätzlich das generische „Restaurant“ zu verwenden. Google versteht die Hierarchie auch so. Bleibe bei der Auswahl stattdessen so spezifisch wie möglich. Allgemeinere Kategorien wie „Restaurant“ sind nur geeignet, wenn es sonst keine andere treffendere Unternehmenskategorie gibt, die dein Konzept beschreibt.

Tabelle: Fallbeispiele für Unternehmenskategorien – Do’s und dont’s

FallbeispielPassende KategorienUngünstige Kategorien
Dein Café hat nur tagsüber geöffnet. Gäste genießen bei dir Frühstücksspezialitäten.Café (primär), FrühstückslokalRestaurant
Du bist ein italienisches Restaurant, dein Markenzeichen sind Spezialitäten aus Norditalien. Auf deiner Speisekarte findet sich auch eine kleine Auswahl von Desserts.Norditalienisches Restaurant (primär), italienisches RestaurantDessertrestaurant
Du führst eine Pizzeria mit reinem Abhol- und Lieferdienst, d. h., du hast keine Sitzplätze im Lokal und damit keinen klassischen Restaurantbetrieb.Pizzalieferdienst, Pizza zum MitnehmenPizzeria, italienisches Restaurant
„resmio Stuben“ ist ein Restaurant mit fränkischer Küche und einem weitläufigen Biergarten. Cocktails werden im Biergarten auch serviert.Fränkisches Restaurant, BiergartenCocktailbar
Das Hotel „resmio Bed & Breakfast“ verfügt über ein dazugehöriges Hotelrestaurant, das auch von Nicht-Hotelgästen besucht wird.HotelHotelrestaurant

Öffnungszeiten – jederzeit aktuell, klar. Aber vergiss die Feiertage nicht!

Die Öffnungszeiten müssen jederzeit aktuell sein – eigentlich logisch, oder?

Unsere Erfahrung zeigt mitunter ein erschreckendes Bild. Viele Restaurantprofile sind ungepflegt, was angesichts des hektischen Tagesgeschäfts mit Herausforderungen wie dem Personalmangel aber verständlich ist. Verglichen mit den „realen Problemen“ vor Ort wirkt das Google-Profil nun mal wie eine kleine Baustelle.

Doch die kann sich zu einem echten Geschäftsrisiko entwickeln:

  • Vertrauensbruch: Wenn im Profil „Geöffnet“ steht, der Gast dann aber vor verschlossenen Türen steht, ist Frust vorprogrammiert. Negative 1-Sterne-Bewertungen sind denkbar. Doch selbst wenn diese ausbleiben, ist das Risiko hoch, dass verärgerte Gäste stillschweigend einfach nie mehr wiederkommen!
  • Negative Nutzersignale: Wenn Google schließlich selbst korrigierend eingreift und vorschlägt, die Öffnungszeiten zu berichtigen, ist das Kind meist bereits in den Brunnen gefallen. In letzter Konsequenz kann das bedeuten, dass dein Lokal in der Online-Suche an Sichtbarkeit einbüßt.

Möchtest du dein Restaurant so nach außen repräsentieren? Sicherlich nicht.

Unsere drei Basistipps zu den Öffnungszeiten:

  1. Aktualität ist Pflicht: Schaffe Prozesse und delegiere Verantwortung, damit deine Öffnungszeiten im Google-Business-Profil stets aktuell bleiben. Diese Angaben sollten selbstredend identisch mit denen auf deiner Webseite, in sozialen Kanälen und in Online-Verzeichnissen sein.
  2. Küchenzeiten gesondert ausgeben: Hinterlege auch konkrete Zeiten für die Küche, wenn diese von deinen regulären Geschäftszeiten abweichen. Dadurch kannst du die Erwartung deiner Gäste besser steuern und Enttäuschungen reduzieren, etwa wenn eine Gruppe nach 22:00 Uhr Braten und Schnitzel bestellen möchte, deine Küche aber seit 21:00 Uhr geschlossen hat. Diese Funktion ist unter „Weitere Öffnungszeiten“ verfügbar.
  3. Betriebsurlaube richtig kommunizieren: Du schließt dein Lokal wegen Betriebsurlaub oder Renovierung für mehrere Tage/Wochen? Keinesfalls auf „dauerhaft geschlossen“ setzen – das ist Gift für die Sichtbarkeit. Nutze stattdessen die Sonderöffnungszeiten für den gesamten Zeitraum. Denke bitte auch daran, Ausnahmen bei den Reservierungszeiten in deinem System anzupassen!
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Sonderöffnungszeiten nutzen: Trägst du auch regelmäßig deine speziellen Öffnungszeiten für Weihnachten, Ostern und regionale Feiertage ein, reduziert das in der Regel das Telefonaufkommen. Deine Team wird’s dir danken, gerade an jenen Tagen mit dünner Personaldecke.

Speisekarte – das Schaufenster zu deinem Angebot

Die Speisekarte ist das wichtigste Verkaufsinstrument eines Gastronomen. Früher war’s der große Schaukasten vor den Eingangstüren der Restaurants, heute werfen hungrige Gäste einen Blick ins Menü über das Google Business Profil.

Das Problem: Häufig ist der digitale Schaukasten im Unternehmensprofil leer – und birgt damit vermeidbare Umsatzeinbußen! Dass Gäste vor dem Besuch einen Überblick über das gastronomische Angebot erwarten, leuchtet ein. Doch es gibt einen zweiten Grund für eine gepflegte Online-Speisekarte: die Sichtbarkeit gegenüber dem Wettbewerb.

Wenn Gäste die Google-Suche nach spezifischen Gerichten befragen, können sich insbesondere jene Restaurants profilieren, die diese Wunschspeisen auch in ihrer digitalen Speisekarte führen.

Machen wir’s doch an einem konkreten Beispiel im Bild unten deutlich:

Mit strukturierten Daten auf Erfolgskurs: die Online-Speisekarte im Google Business Profil
Hohe Datenqualität birgt Chancen: Restaurants, die ihre Online-Speisekarte in Google pflegen, erreichen potenziell mehr Gäste.

Unser Mustergast hat Appetit auf Spaghetti Carbonara und möchte nun nach Restaurants in der Nähe suchen, die diesen italienischen Klassiker anbieten. Er öffnet den Kartendienst Google Maps und gibt den Suchbegriff ein. Google durchsucht nun entsprechende Profile und schlägt jene Lokale vor, bei denen:

  1. das Gericht exakt so in der hinterlegten Speisekarte steht.
  2. Fotos (vom Inhaber und/oder Gästen) vom Gericht aufrufbar sind
  3. Kundenrezensionen, die Spaghetti Carbonara namentlich erwähnen (bspw. „Die beste Carbonara der Stadt“)

Indem du deine Speisekarte in deinem Restaurantprofil bei Google einpflegst und Fotos deiner Gerichte hochlädst, trägst du proaktiv dazu bei, kaufwillige Interessenten mit einer bestimmten Nachfrage („Spaghetti Carbonara„) mit deinem Lokal zusammenzubringen.

Unsere Tipps im Jahr 2026 für eine unwiderstehliche Online-Karte auf Google:

  • Text statt nur PDF: Lade deine Speisekarte nicht bloß als PDF auf Google hoch. Strukturierte Daten sind für Google wertvoller, um einzelne Gerichte zu verstehen und so deine Online-Sichtbarkeit zu maximieren. Nutze das integrierte Speisekarten-Tool von Google.
  • Fokus auf Signature Dishes: Eine vollständige Speisekarte ist zwar wünschenswert, doch häufig fehlt dafür die Zeit. Starte deshalb mit deinen Klassikern und Bestsellern. Das sind in der Regel Gerichte, nach denen Gäste suchen.
  • Hochwertige Fotos einsetzen: Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Verwende deshalb möglichst nur professionelles Bildmaterial. Dadurch steigt die Klickrate in deiner Menü-Sektion erheblich.
  • Ernährungseinschränkungen hinzufügen: In der Google-Speisekarte kannst du Gerichte als vegan oder vegetarisch markieren. Wenn du diese Attribute pflegst, erhöhst du die Chancen, für spezielle Suchbegriffe wie „vegane Restaurants“ vorgeschlagen zu werden.
  • Gästeerwartungen übertreffen: Eine gepflegte Speisekarte auf Google ist schön, aber du musst in deinem Lokal natürlich auch abliefern. Eine hohe Qualität der Speisen und eine tolle Anrichtung auf dem Teller sorgen für zufriedene Gäste, die ihre Erfahrungen in Rezensionen teilen. Die wiederum sind der ultimative Vertrauensvorschuss für Neukunden.
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Tipp: Die digitale Speisekarte von resmio wird automatisch mit deinem Google Profil synchronisiert. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, das du diese Speisekarte dann zum Beispiel auf deiner Webseite und sozialen Kanälen veröffentlichen kannst.

Der Umsatz-Booster: Reservierungen direkt über Google

Egal ob Bar, Café oder Restaurant: Kein Betrieb kann es sich im Jahr 2026 leisten, nicht direkt über Google buchbar zu sein.

Der begehrte „Tisch reservieren“-Button im Profil ist einer der größten Hebel für deinen Umsatz. Er ermöglicht es dem Gast, eine Online-Reservierung vorzunehmen, ohne deine Webseite zu besuchen. Mehr Komfort und eine bessere Nutzererfahrung bedeuten höhere Sichtbarkeit. Vor diesem Hintergrund solltest du nicht lange fackeln: Wir schalten dir den Google Button kostenlos frei!

Doch auch wenn dein Restaurant bereits über Google Reservierungen entgegennimmt, ist ein regelmäßiger Check aus Gastperspektive hilfreich. Klicke selbst auf den „Tisch reservieren“-Button und prüfe, ob Reservierungsintervalle sowie Vorlaufzeiten korrekt übermittelt werden. Viel wichtiger ist aber die Frage: Landet die Reservierung wirklich dort, wo du sie haben möchtest?

Aus der Praxis wissen wir: Viele Gastronomen haben bewusst oder unbewusst gleich mehrere Reservierungspartner mit Google verknüpft. Das ist ein Risiko, denn Google wählt den Partner dann bei jedem Aufruf in der Reservierungsmaske zufällig aus. Arbeitest du beispielsweise mit resmio zusammen, hast aber noch Konten bei anderen Anbietern, führt das unter Umständen dazu, dass etwaige Online-Reservierungen unbemerkt in verschiedenen Systemen landen!

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Die Folgen können für beide Seiten, Gast und Gastgeber, unangenehm sein: Mehraufwand durch parallele Betreuung mehrerer Systeme. Überbuchungen. Genervte Gäste, die keinen Tisch bekommen, obwohl sie doch eine Online-Reservierung nachweisen können… Diese Probleme sind vermeidbar!

Unerwünschte Drittanbieter entfernen

Dir stehen mehrere Wege offen, um unerwünschte Drittanbieter loszuwerden:

  1. Im Unternehmensprofil: Gib in der Google-Suche deinen Restaurantnamen (oder alternativ einfach nur „Mein Unternehmen“) ein. Wechsele danach mit Klick auf die Kachel „Buchung“ in die Einstellungen. Du siehst in dem Dialogfenster alle Anbieter und kannst unerwünschte mit einem Klick auf „Entfernen“ kicken.
  2. Direktkontakt zum Anbieter: Melde dich beim unerwünschten Anbieter und fordere die zeitnahe Deaktivierung der Google-Schnittstelle für dein Konto an. Setze hierfür eine ordentliche Frist, etwa zehn Werktage.
  3. Der „Null“-Trick: Wenn eine Reaktion ausbleiben sollte, kannst du die Reservierungskapazitäten beim Anbieter auf „0“ setzen. Google erhält dann das Signal, dass das Restaurant nicht buchbar ist. Der „Tisch reservieren“-Button wird meist innerhalb weniger Tage automatisch entfernt.

Möglicherweise kann auch der Google-Support helfen, wir haben das Kontaktformular für dich verlinkt.

Zusätzlich zum attraktiven „Tisch reservieren“ Button ermöglicht es dir Google, einen manuellen Buchungslink in deinem Restaurantprofil zu platzieren.

  • Direkt-Link zum Widget: Wir empfehlen, hier direkt auf das Reservierungswidget zu verlinken. Den entsprechenden Buchungslink findest du in deinem resmio-Konto (folge unserer Anleitung).
  • Link zu deiner Webseite: Alternativ kannst du einen Link zu deiner Webseite setzen. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn du auf deiner Onlinepräsenz wichtige Reservierungshinweise für Gäste platziert hast, die nicht ins Widget gepasst haben.

Achte unbedingt darauf, dass der Buchungslink funktionsfähig ist und tatsächlich zum richtigen Reservierungswidget führt. Prüfe den Buchungsprozess am besten aus der Gastperspektive und schließe eine Testbuchung ab.

Interaktion und Reputation: Dein digitaler Ruf

Sichtbarkeit ist der erste Schritt, aber Vertrauen bringt die Gäste schließlich an den Tisch. Dein Google Business Profil ist keine Einbahnstraße – es ist eine Plattform für Interaktion. Je lebendiger und positiver dein Profil wirkt, desto eher entscheidet sich ein Gast für dich und gegen den Mitbewerber in der Nähe.

Google-Bewertungen – wie du Rezensionen gewinnst (warum du alle beantworten solltest)

Google Bewertungsmaske
Gäste vertrauen in Google-Bewertungen. Deshalb solltest du regelmäßig positive Kundenrezensionen einholen.

Die Restaurantbewertungen deiner Gäste in deinem Google Business Profile haben ein hohes Gewicht für die Online-Sichtbarkeit. Denn Kundenrezensionen sind ein Indikator für die Relevanz eines Lokals.

Eigentlich logisch, würdest du privat nicht auch eher Bars, Cafés und Restaurants vorziehen, die tendenziell besser bewertet werden?

Zugleich schenken viele Nutzer Rezensionen hohes Vertrauen. Vor allem unkundige Touristen scannen vor dem Besuch erst einmal Bewertungen.

Wir verfolgen zunächst aber erst einmal die Absicht, dein Lokal in den Suchergebnislisten möglichst in den oberen Positionen zu platzieren. In Bezug auf Bewertungen sind dabei drei Faktoren entscheidend:

  1. Quantität (Menge): Viel hilft viel, das gilt auch bei Gästebewertungen. Viele Rezensionen signalisieren Autorität. Restaurants, die sich über Jahre eine Online-Reputation aufgebaut haben, profitieren im Schnitt von deutlich besserer Auslastung.
  2. Qualität (Sterneschnitt): Ein positiver Sternedurchschnitt ist entscheidend für den Erfolg deiner Gastronomie. Laut Studien schließen 38 % der befragten Nutzer einen Besuch kategorisch aus, wenn der Bewertungsschnitt unterhalb von 4 Sternen liegt. Dein Ziel für das Jahr 2026 sollte darin bestehen, einen Schnitt von mindestens 4,5 Sternen zu erreichen.
  3. Kontinuität (Aktualität): Deine Gäste bewerten dein Lokal regelmäßig? Prima, das ist ein starkes Signal für die Popularität deines Lokals! Erhält dein Restaurant regelmäßig neue Bewertungen, liegst du im Trend. Dein Betrieb wird dann als relevanter wahrgenommen als jener Mitbewerber, dessen letzte Kundenrezension schon etliche Monate her ist.

In letzter Konsequenz sollten deine Maßnahmen streng darauf abzielen, regelmäßig, möglichst viele und positive Gästebewertungen zu generieren.

Tipps: So generierst du regelmäßig mehr Gästebewertungen über Google

Über dein firmeninternes Google My Business Konto generierst du einen Bewertungslink, den du wiederum mit deinen Gästen teilen kannst.
Zufriedene Gäste machen die beste Werbung: Mit dem Rezensionslink kannst du Kunden direkt zur Google-Bewertung führen. Dieser Prozess ist auch automatisierbar.

Es ist eine alte Gastro-Regel: Zufriedene Gäste schweigen, unzufriedene verschaffen sich Gehör. Aus dieser Binsenweisheit leiten wir drei grundsätzliche Handlungsempfehlungen ab:

  1. Feedback aktiv einfordern: Deine Gäste schwärmen von deinem Essen und dem zuvorkommenden Service? Dann bitte sie am Tisch aktiv um Feedback. Weise dabei freundlich auf den Stellenwert ihrer Rezension für dich hin, um deine Wertschätzung zu betonen. Ohne diesen kleinen „Schubs“ würden Bewertungen sonst eher die Ausnahme bleiben.
  2. Hürden senken: Über dein Google Business Profil kannst du einen direkten Rezensionslink generieren. Diesen Link kannst du dann als QR-Code teilen, auf deine Speisekarte drucken oder in Tischaufstellern öffentlichkeitswirksam positionieren.
  3. Automatisierung nutzen: Viel effizienter gestaltet sich die Gewinnung von Kundenrezensionen über ein digitales Reservierungssystem mit Bewertungsmanagement. Über automatisch nach dem Besuch versandte Feedback-E-Mails erhält dein Lokal regelmäßig neue Google-Bewertungen. Das spart außerdem viel Zeit.
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Über Tischreservierungssystem erhaltene Kundenbewertungen sind zugleich authentisch, weil der Versand der Feedback-E-Mail an einen tatsächlichen Besuch geknüpft ist. So vermeidest du falsche Rezensionen von vermeintlichen Gästen.

Jede Bewertung verdient eine Antwort

Egal, ob gut, schlecht oder irgendwo dazwischen: Nehmen sich Gäste die Zeit, dein Restaurant zu bewerten, solltest du die Rezensionen auch beantworten. Und zwar möglichst alle Bewertungen!

Denn damit veranschaulichst du deine Wertschätzung gegenüber den Rezensenten.

Gleichzeitig bist du in der Lage, mit einer guten Entschuldigung negative Kritiken zu entschärfen. Schließlich gibt es immer Tage, an denen es in der Küche und im Service nicht optimal läuft. Das verstehen viele Interessenten, die dein Lokal bislang nicht kennen. Aber ohne eine Stellungnahme deinerseits, bleibt deine Perspektive für sie unbeleuchtet.

Studien legen außerdem nahe, dass Gäste doppelt so häufig gewillt sind, Restaurants eine Chance zu geben, wenn diese auf Rezensionen antworten, gegenüber jenen, die es nicht tun.

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Tipp: Der oben genannte Effekt verpufft weitgehend mit standardisierten Antworten. Du solltest daher jede Rezension möglichst individuell beantworten. Blocke dir in deiner Arbeitswoche einfach 15 bis 20 Minuten Zeit. Halte dich bei den Kommentaren kurz, zeige aber immer, dass du Lob und Kritik ernsthaft annimmst.

Fragen und Antworten in Google wurden 2025 eingestellt – warum das Archiv dennoch Gäste bringt

Womöglich ist dir aufgefallen, dass in deinem Google-Profil es nicht länger möglich ist, neue Fragen zu stellen. Google hat die Funktion für Neueinträge deaktiviert. Aber Achtung: Wenn deine Restaurantgründung schon ein paar Järchen länger her ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass der Fragen-und-Antworten-Bereich völlig überflüssig geworden ist.

Der Grund: Die bereits bestehenden Fragen und Antworten bleiben sichtbar. Sie dienen nun als eine Art statisches FAQ-Archiv – und bleiben damit weiterhin eine nützliche Datenquelle für Google, speziell KI-Antworten.

Eingestellte Fragen und Antworten Sektion (FAQ) im Google Business Profil
FAQ-Sektion in Google Business eingestellt: Das Fragen-und-Antworten-Archiv bleibt dennoch eine nützliche Datenquelle.

Das solltest du spätestens 2026 tun:

  1. Altlasten bereinigen: Gehe dein Profil durch. Gibt es noch unbeantwortete Fragen aus der Vergangenheit? Beantworte sie jetzt! Deine offizielle Antwort als Inhaber ist das letzte Wort, das dort steht, und schafft massives Vertrauen bei neuen Lesern.
  2. Wahrheits-Check: Prüfe, ob alte Antworten noch stimmen. Steht dort bei der Frage nach Hunden noch „Nein“, obwohl du sie mittlerweile erlaubst? Korrigiere deine Antwort, da Gäste (und KIs) diese Information sonst als aktuelle Tatsache werten.
  3. Spam-Hygiene: Da keine neuen Fragen mehr dazukommen, ist es der perfekte Zeitpunkt, um Spam oder beleidigende Fragen ohne Bezug konsequent über die Meldefunktion löschen zu lassen. So glänzt dein Profil durch Qualität statt Quantität.

Typische Fragen an Restaurants, auf die du vorbereitet sein solltest:

  • Angebot: Gibt es vegetarische oder vegane Speisen, vielleicht glutenfreie Alternativen?
  • Sonderöffnungszeiten: Hat das Lokal an Weihnachten, Silvester, Ostern und regionalen Feiertagen geöffnet? Gibt es spezielle Menüs?
  • Kinder und Tiere: Sind Hunde im Lokal erlaubt? Gibt es eine Kinderkarte? Sind Hochstühle vorhanden?
  • Reservierungswünsche: Können spezielle Tische reserviert werden, etwa am Fenster oder im Außenbereich?
  • Logistik: Wie ist die Parkplatzsituation rund ums Restaurant? Ist das Lokal barrierefrei?
  • Aufenthaltsdauer: Wie lange können Gäste am Tisch verweilen? Gibt’s Hausregeln?
  • Anlässe: Dürfen Gäste einen eigenen Kuchen oder Sekt zum Anstoßen für eine Geburtstagsfeier mitbringen?

Halten wir also fest, dass du das Archiv mit Fragen und Antworten auf Google nicht abschreiben solltest. Wenn du’s bis jetzt noch nicht angepackt hast, räume unbedingt auf und sorge für eine hohe Datenqualität.

Aktuelles & News: Das Google-Profil als lebendiges Schaufenster

Eine hohe Datenqualität und direkte Buchbarkeit über Google sind wichtige Eckpfeiler. Doch um Gäste für den Besuch zu aktivieren, braucht’s auch Emotionen. Das Unternehmensprofil bietet hierfür zwei häufig unterschätzte Werkzeuge, die wir nachfolgend für dich vorstellen:

Beschreibungstext als Werbefläche für dein Restaurant

Oft übersehen, aber eine praktische Werbefläche: der optionale Beschreibungstext im Google Business Profil. Du hast bis zu 750 Zeichen Platz, um Gästen das eigene Café, Restaurant oder die Bar kurz und kompakt schmackhaft zu machen. Entscheidend ist, den Text nicht für aktuelle News wie saisonale Angebote zu verwenden. Für diese Art von Inhalten bietet Google mit Beiträgen ein passendes Format im Unternehmensprofil an. Verkaufe stattdessen dein Restaurantkonzept als Markenversprechen.

Hierauf solltest du beim Beschreibungstext achten:

  • Kein Spam: Vermeide das bloße Aufzählen von redundanten Schlüsselbegriffen („Keyword Stuffing“). Hierunter fallen etwa mehrere Restaurantkategorien hintereinander („Wir sind ein Burgerrestaurant, amerikanisches Restaurant, Steakhouse …„). Bleibe authentisch und schreibe stattdessen für den Gast!
  • Stelle dich vor: Dein Restaurantnamen, den Standort (Stadt/Region) und die Restaurantkategorie dürfen natürlich nicht fehlen. Aber auch besondere Alleinstellungsmerkmale verdienen hier eine Bühne (besonderes Ambiente? Großzügige Terrasse/Biergarten vorhanden? Spezielle gastronomische Angebote wie Themenbuffets oder Brunch).
  • Schaufenster für Auszeichnungen: Hast du Auszeichnungen erhalten, die ein Lokal besuchenswert machen? Dann solltest du die wichtigsten Preise und Ehrungen namentlich hervorheben. Eckdaten zur Unternehmenshistorie (bspw. in 3. Generation familiengeführt) sind selbstredend auch erwünscht.
  • Handlungsaufruf zum Abschluss: Um Gäste zu einer gewünschten Handlung zu animieren, füge am Textende einen konkreten Handlungsaufruf hinzu. Beispiele: „Reserviere noch heute deinen Tisch“ oder „Worauf wartest du also noch? Wir freuen uns auf deinen Besuch!„.

Beim Texten ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Nutze ggf. generative KI wie Google Gemini und ChatGPT, um deinen Textentwurf zu schärfen oder aber konkrete Textvorschläge einzuholen. Obacht: Dein „Prompt“ für die KI sollte so präzise wie möglich sein, damit die Sprachmodelle eine spannende Geschichte stricken können.

Beispiel-Prompt zur freien Verwendung:

Ich betreibe eine Pizzeria in Berlin-Mitte, wir nutzen nur Bio-Mehl und haben eine große Weinkarte. Weil ich in Neapel geboren bin, weiß ich, was eine gute Pizza ausmacht. Schreibe eine Google-Beschreibung mit max. 750 Zeichen, die Lust auf einen Abend bei uns macht. Die wichtigsten Informationen bitte an den Anfang, bevor sie von Google automatisiert zugeklappt werden. Lockere Tonalität. Abschluss mit einem Call-to-Action.

Beiträge für Angebote und Neuigkeiten nutzen

Von Angeboten, über Jobausschreibungen bis hin zu coolen Veranstaltungstipps: Über die Beiträge-Funktion im Google Business Profil erreichst du potenzielle Neukunden und Stammgäste, wenn sie sich gerade über dein Restaurant informieren. Das birgt große Marketingpotenziale, um deine Tische zu füllen!

Gleichwohl werden Beiträge verhältnismäßig selten genutzt. Unsere Stichprobe während der Corona-Pandemie deutete auf eine intensive Nutzung hin. Nach Ende der Pandemie kehrten viele Gastgeber leider zum ursprünglichen Status quo zurück. Seitdem herrscht in etlichen Restaurantprofilen auf Google gähnende Leere.

Dabei signalisieren Beiträge vor allem eines: In deinem Lokal ist etwas los, hier müssen Gäste hin!

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Neue Beiträge bleiben dabei sechs Monate über die Google Suche und den Google Maps sichtbar. Ältere Beiträge sind für Gäste erst über einen zusätzlichen Linkklick aufrufbar.

5 Tipps für effiziente Beiträge im Google-Business-Profil

  1. Zweitverwertung ist keine Schande: Du postest ohnehin auf Facebook und Instagram? Perfekt, dann spiele die Inhalte doch auch zusätzlich in deinem Google-Profil aus. Dein Mehraufwand ist gering, doch die gewonnene Reichweite ist beträchtlich.
  2. Visuelle Akzente setzen: Nutze hochwertige Fotos oder Grafiken mit starken Signalfarben, um die Aufmerksamkeit der Gäste auf deine Angebote zu lenken. Emojis 🙌 (Übersicht) helfen zusätzlich, bestimmte Aussagen im Text hervorzuheben.
  3. Gäste zum Handeln animieren: Nutze die integrierten Buttons und verlinke beispielsweise auf deine Webseite oder direkt auf dein Online-Reservierungstool. Auf diese Weise bringst du Gäste ohne Umwege an deine Tische.
  4. Mobile first: Da die meisten Gäste deine Beiträge auf dem Smartphone lesen, solltest du unnötig lange Absätze vermeiden. Nutze stattdessen Zeilenumbrüche, um wichtige Abschnitte optisch voneinander zu trennen.
  5. Regelmäßigkeit: Täglich oder wöchentlich ist womöglich schon zu viel, aber versuche, regelmäßig Beiträge auf Google zu teilen! Peile einen Beitrag im Monat an, mindestens aber einen pro Quartal.

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Fazit – Datenqualität und Reservierbarkeit sind der Schlüssel

Für Gastronomen führt bei der Neukundengewinnung kein Weg am Internet vorbei. Die meisten Gäste suchen heutzutage über Google beziehungsweise den Kartendienst Google Maps nach relevanten Restaurants. Wenn dein Lokal als Suchvorschlag weit oben positioniert sein soll, ist ein optimal gepflegtes Google Business Profil absolute Pflicht. Denn das Unternehmensprofil ist häufig der erste Kontaktpunkt zwischen dem Gast und deinem Restaurant. Lerne es, als das zu verstehen, was es ist: ein digitales Schaufenster in deinem Laden.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance – das ist ein Grundsatz, der online aufgrund des Überangebots noch viel mehr gilt als in der analogen Welt. Um neben der Sichtbarkeit also auch im Vorfeld ein Vertrauen aufzubauen, solltest du die im Guide geschilderten Tipps beherzigen.

Beantworte Fragen deiner Nutzer. Würdige jede Kundenrezension mit einem Kommentar. Halte Kontaktdaten, Speisekarte und Öffnungszeiten aktuell. Und investiere unbedingt in hochwertige Fotos, die das Ambiente, die Gerichte und Menschen hinter den Kulissen ins Licht rücken.

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Hinweis zum Umgang mit gendergerechter Sprache: Aus Gründen der Lesbarkeit verwenden wir in unseren Magazinbeiträgen das generische Maskulinum. Gemeint sind jedoch immer alle Geschlechter (m/w/d).

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Themen: Digitalisierung|Google My Business|Online-Sichtbarkeit

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