Gäste-WLAN in der Gastronomie – schnell und sicher

Kostenloses WLAN gehört nicht mehr zum Luxus in der Gastronomie, sondern wird von vielen Gästen einfach erwartet. Schnelles Gäste-WLAN muss auch nicht kompliziert sein. Heutzutage dauert die Einrichtung eines WLAN-Netzwerkes nur wenige Minuten. Wir zeigen dir, wie du deinen Gästen WLAN schnell und sicher anbieten kannst.

Gäste-WLAN zur Kundengewinnung

In vielen Regionen Deutschlands ist es tatsächlich noch ein Problem, unterwegs zu surfen. Der Netzausbau der digitalen Infrastruktur geht in Teilen des Landes nur schleppend voran, dort sind User auf Kabelleitungen angewiesen. Daher ist es für deine Gäste natürlich durchaus praktisch, wenn du ihnen WLAN bei dir in Café, Bar oder Restaurant anbietest.

Natürlich ist es auch sonst für deine Kunden komfortabel, sich bei dir einzuloggen und wie zuhause zu fühlen. Das eröffnet dir oftmals auch Zugang zu neuen Gästen, denn junges Publikum kann dein Café zum Arbeiten nutzen und die Touristen ohne deutsche SIM können auch nachschlagen, wo sie nach der Stärkung auf Sightseeing gehen können.

Aber natürlich musst du einige Dinge beachten, wenn du dir durch das WLAN neue Kunden erschließen möchtest.

Highspeed gepaart mit Sicherheit: Was du als Betreiber beachten musst

Den passenden Hotspot für schnelles Surfen finden

Zunächst einmal ist jeder Internetzugang im Vergleich zu keinem Internet ein Fortschritt für deine Gäste. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass du dich mit einem langsamen Anschluss zufriedengeben solltest. Dein Hotspot sollte so schnell sein, dass er schnelles WLAN für alle deine Gäste ermöglicht. Je größer und besser frequentiert deine Location, desto schneller muss auch deine Verbindung sein.

Bedenke, dass deine Verbindung nicht nur für das Gäste-WLAN in der Gastronomie genutzt wird, sondern auch von deinem Personal. Das betrifft cloudbasierte Abrechnungssysteme, aber auch das Streaming von Musik oder Unterhaltungsprogrammen. Das bedeutet auch, dass von Region zu Region mal die klassische Telefonleitung schneller ist. Mal steht das Kabelinternet zur Verfügung oder der nächste Sendemast wird direkt per Funk verbunden. Ein wenig solltest du dich also umsehen, um die passende Verbindung zum passenden Preis zu finden.

Aber nicht nur die Verbindung deines Anbieters sollte stimmen, sondern auch die Hardware. Bei einem neuen Vertragsabschluss bekommst du den Router in der Regel dazu. Besitzt du ein sehr großes Restaurant, kann sich die Anschaffung eines Repeaters lohnen. Repeater nehmen das Signal des Routers und leiten es in einiger Entfernung weiter. So schaffst du lückenloses WLAN für deine Gäste.

So schützt du dich und deine Gäste vor Sicherheitsrisiken

Du solltest aber unbedingt darauf achten, dass dein Router eine eigene Firewall besitzt. Für ein geschlossenes Netzwerk kannst du auch eine MAC-Verifizierung nutzen. So ist festgelegt, welche Geräte Zugriff auf dein WLAN haben. Das funktioniert aber nur für das Personal-WLAN, nicht aber fürs Gästenetz. Hier solltest du zunächst die Firewall des Routers nutzen und konfigurieren, so dass eingehende Daten auf angeforderte Daten aus dem Netz beschränkt sind.

Übrigens kannst du die Firewall auch so konfigurieren, dass nur zu deinen Geschäftszeiten Netzzugang besteht. Mehr Geräte an deinem Netzwerk bedeutet auch mehr Sicherheitsrisiken für dich und alle deine Gäste. Mit einer Firewall kannst du deinen Teil des Schutzes leisten. Außerdem solltest du unbedingt ein Subnetz für das Gäste-WLAN anlegen. Dadurch stellst du sicher, dass es nicht mit dem vom Personal genutzten Netz interagiert.

Dass du übrigens noch für deine Gäste haften musst, das gehört der Vergangenheit an. Störerhaftung heißt diese Regelung, diese wurde aber in den letzten Jahren gesetzlich verworfen. Du bist also für Urheberrechtsverletzungen deiner Gäste nicht mehr verantwortlich. Dennoch schalten einige Gastronomiebetriebe eine Seite vor, auf der User Nutzungsbedingungen zustimmen müssen. Das bleibt dir natürlich vorbehalten, generell kann es sinnvoll sein, deinen Gästen einen Verhaltenskodex mitzugeben.

Kostenlos oder kostenpflichtig – wie soll das Gäste-WLAN aussehen?

Viele Cafés haben sich in den Metropolen schon vor Jahren ihren Ruf als Raum für Networking erarbeitet oder fungieren gewissermaßen als inoffizieller Coworking Space. Das funktioniert natürlich nur mit kostenlosem Gäste-WLAN in der Gastronomie, denn dann trifft sich das junge Publikum bei gutem Kaffee zum offenen Arbeiten.

Gerade an Stellen, die ein hohes Aufkommen an Fußverkehr bieten, ist ein offenes Netzwerk aber vielleicht nicht die beste Möglichkeit. Befindet sich dein Café in der Nähe einer Sehenswürdigkeit oder am Bahnhof, so könntest du mit offenem WLAN vielleicht einfach nur zum Hotspot für Laufpublikum werden, die gar nicht zu dir in den Laden kommen. An hoch frequentierten Stellen solltest du zumindest ein Passwort einführen. Das Passwort kannst du dann ruhig gut sichtbar auf einer Tafel im Laden anbringen. Für deine Gäste willst du es schließlich nicht schwieriger machen, bei dir ins Netz zu kommen.

Über externe Dienstleister kannst du theoretisch auch Geld für den Zugang zu deinem WLAN verlangen. So gehst du sicher, dass deine Gäste sich nicht mit einem einzigen Kaffee mehrere Stunden bei dir aufhalten.

Allerdings erscheinst du natürlich immer auch ein wenig geizig, wenn du deinen Gästen für eine eigentlich heute selbstverständliche Notwendigkeit noch etwas Geld abknöpfst. 

Aber letztlich trägst du die Entscheidung dafür, wie du deine Gäste ans Netz lässt. Ein kostenloses Gäste-WLAN ist in der Gastronomie heute eher die Regel. Das Netzwerk mit einem Passwort abzusichern (also als Gastzugang statt als offener Hotspot), ist aber durchaus sinnvoll.

Vernetzt speisen und trinken

WLAN ist noch längst nicht in jedem Gastronomiebetrieb angekommen. Häufig wird WLAN auch von Cafés in der Innenstadt angeboten. Dort können die Gäste das WLAN nutzen, um zu arbeiten oder sich mit Freunden sowie Kollegen zu treffen und auszutauschen.

Gäste-WLAN gibt Gästen immer einen schnellen und unkomplizierten Zugang zum Netz und das sorgt bei Gästen vor allem für ein Gefühl: sie fühlen sich wie zuhause. Und das liegt dir als Gastronom doch immer am Herzen.

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