Das Auge isst mit! – Erfolgreich dank Instagram

Natascha Tez
Dienstag, der 25. September 2018


Instagram besteht nicht nur aus netten Fotos und ein wenig Mode. Das Unternehmen Instagram hat bereits im Jahre 2016 die 500 Millionen Nutzer geknackt. Vor allem junge Leute verbringen viel Zeit auf der gefragten App, die zufällig genauso Werbeplattform, sowie Social Media Spaß ist. Merkwürdigerweise scheint das Ganze für die meisten Gastronomen noch ziemliches Neuland zu sein. Dabei beweisen gerade Restaurants wie „Kimchi Princess“, wie viel Mehrwert und Erfolg solch ein Account im echten Leben bringen kann. 

Drei schlecht belichtete Schnappschüsse und es wart bis heute nichts mehr von dem Restaurant um die Ecke auf Instagram gesehen. Natürlich ist der echte Kundenverkehr für Gastronomen viel relevanter als der potenzielle, aber einige lassen sich dadurch eine langfristige Selbstwerbung entgehen.

Und dann gibt es da noch die Fälle, die Ihren Instagram-Account ohne Strategie betreiben. Bunte Feeds ohne Thema, Bildstil und vor allem Wiedererkennungswert. Wenn du dich jetzt allerdings fragst, was diese ganzen Begriffe mit einem einfachen Instagram-Account zutun haben (oder was sie überhaupt bedeuten), dann bist du hier genau richtig. Mit einigen Tipps kannst du deinen Account nämlich langfristig erfolgreich machen und neue Gesichter in deinen Laden locken.

Das Gesamtbild deines Accounts muss stimmen

Instagram Profil Little Italy Bamberg
© Little Italy

Genau wie in deinem Restaurant, musst du dich auch Online verkaufen können. In diesem Fall lohnt es sich langfristig zu denken. Auf deiner eigenen Accountseite, genannt „Feed“ kannst du all deine geposteten Bilder betrachten. Diese Bilder sollten sich in der Gesamtheit nicht beißen. Für deinen potenziellen Follower wirkt das nämlich auf den ersten Blick ansprechender. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist das Restaurant Little Italy aus Bamberg.

Zum Feed gehört auch der Steckbrief (Auch bekannt als „Bio“) deines Restaurant-Profils. Fülle diesen am besten mit den wichtigsten Informationen zu deinem Restaurant aus. Außerdem kannst du hier deine Webseite verlinken.

 

Dein Restaurantfeed braucht ein Thema

Um Einheitlichkeit im Feed zu erreichen, gibt es einige Dinge zu beachten. Eigentlich wird geraten, sich auf ein spezifisches Thema zu beschränken. Bei einem eigenen Restaurantaccount verhält es sich manchmal schwierig. Nur Bilder vom Essen zu posten kann zwar funktionieren, aber natürlich geht dadurch das Leben und die Atmosphäre deines Restaurants verloren. Also stellt sich die Frage: Wie kann man das Thema „Zufriedene Gäste“ und „Essen“ gleichzeitig repräsentieren?

Vor einiger Zeit interviewte der resmio-Blog das Berliner Restaurant Kimchi Princess zum Thema Social Media. Das Restaurant verdankt einen Großteil seines Erfolgs den starken Online-Auftritten.

Insbesondere auf Instagram kann sich das Kimchi Princess sehen lassen. Der Account postet vor allem Bilder mit einem klassischen Neonrotlicht, das der roten Einrichtung entspricht. Die Motive wechseln zumeist zwischen Menschen und Gerichten. Verschiedene Themen erhalten also durch diesen bestimmten Fotostil einen Wiedererkennungswert. 

Wie du hervorstichst

Die Bildqualität beeinflusst die Wahrnehmung. Mit dem Smartphone aufgenommene Gruppenfotos mit schlechten Lichtverhältnissen wirken zum Beispiel oft sehr privat und familiär, können aber auch nach fehlender Mühe aussehen. Deswegen solltest du deine Gäste passend zu deinem Restaurant-Image begeistern. Abfotografierte Polaroidfotos zum Beispiel haben einen gewissen Retro-Touch und wären für ein Diner im 50’s Stil ein passender Instagram-Feed. Auch hochwertige Bildqualität von einem professionellen Fotografen kann den Charme deines Restaurants auf die passende Weise transportieren. Wenn du dich allerdings dafür entscheidest, einen professionellen Fotografen zu engagieren, bedenke, dass die Führung eines Instagram-Accounts eine langfristige Aufgabe ist und du nur davon profitieren kannst, wenn regelmäßig Bilder im passenden Stil erscheinen.

#-Hashtag

Ein Hashtag ist ein Symbol („#“), das mit einer Art Schlagwort unter das Bild geschrieben wird. Damit erreichst du mehr Menschen auf Instagram. Außerdem können die Nutzer Hashtags explizit folgen. Das bedeutet, wenn du einen bestimmten Hashtag verwendest, erreicht es vielleicht Leute, die noch nichts von deinem Restaurant wissen, es jedoch mögen könnten. Zudem erscheinen beliebte Hashtags wie #Restaurants in der Suchleiste der Instagram-Nutzer. Wer gerade also auf Erkundungstour nach neuen Sachen ist, stößt vielleicht auf dich.

Du solltest auf jeden Fall Hashtags benutzen. Und davon nicht zu wenig. Bis zu 30 sind möglich und es ist ein Irrglaube, dass der Algorithmus von Instagram einen abstuft, wenn man zu viele nutzt.

Coffeeshop-Ketten wie Starbucks haben auch einen eigenen Hashtag kreiert. Je öfter dieser Hashtag benutzt wird, desto mehr Menschen erreicht er. Außerdem erkennen die Leute „Starbucks“ auf diese Weise wieder. Aber auch beliebte, bereits existierende Hashtags verhelfen dir zur Bekanntheit. Neben den individuellen solltest du nämlich über die Hashtags im Trend informiert sein. Dafür existieren auch zum Teil kostenlose Apps.

Zum Abonnieren bewegen

Ein erfolgreicher Account kann nur mit einer Menge Abonnenten (auch Follower) existieren. Dafür benötigst du eine aktive Fangemeinde, die regelmäßig auf deine Posts reagiert und mit dir kommuniziert. Wie kommst du allerdings zu einer höheren Abonnentenzahl? Das benötigt eine Menge Arbeit. Neben der Regelmäßigkeit deiner eigenen Accountpflege, musst du nämlich Kontakte zunächst suchen. Am besten abonnierst du private Profile, die zu deiner Kundenzielgruppe passen könnten.

Wichtig ist es hier zu wissen, dass Instagram zu der „Good Vibes Area“ gehört“. Im Gegensatz zu Twitter und Facebook sind die Kommentare eher positiv und bestärkend. Rechne am Tag mindestens eine halbe Stunde ein, um neue Follower anzuwerben. Du solltest die Beiträge deiner Follower liken und möglichst freundlich kommentieren. Achte darauf, trotzdem nicht zu aufdringlich nett zu sein. Zum Beispiel ist es eher unangenehm alte Bilder direkt auf den Seiten der Leute zu liken.

Die Abonnenten behalten

Neben Bildern, kannst du ebenfalls sogenannte Stories posten. Lade hier zum Beispiel Handyvideos von Events oder lustige Bilder hoch- Diese erscheinen allerdings nicht in deinem Feed und sind auch nur temporär anzusehen. Indem du durch bewegte Bilder mehr Dynamik hineinbringst, können deine Follower quasi hinter die Kulissen schauen. Wichtig ist, dass du dran bleibst. Bleib Deinem Konzept treu und versuche trotzdem zu überraschen. Mit ein wenig Arbeit wird sich das Ganze auf jeden Fall lohnen.

 

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Ein Artikel von Natascha Tez

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